Dä­ni­sches Rund­funk­mo­dell

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Beim öf­fent­lich-recht­li­chen Dä­ni­schen Rund­funk (DR) wer­den mas­siv Stel­len ge­stri­chen. Wie die Me­di­en­an­stalt am Di­ens­tag mit­teil­te, sol­len in den nächs­ten zwei Jah­ren bis zu 400 Jobs ein­ge­spart wer­den. Be­trof­fen sei­en vor al­lem die Spar­ten Sport, Un­ter­hal­tung, Le­bens­stil und aus­län­di­sche Fik­ti­on. Au­ßer­dem sol­len drei von sechs Fern­seh­sen­dern und drei Ra­dio­sen­der ein­ge­stellt wer­den oder nur noch di­gi­tal zu emp­fan­gen sein. Ge­ne­ral­di­rek­to­rin Ma­ria Rør­bye Rønn sag­te: „Es wur­de die po­li­ti­sche Ent­schei­dung ge­trof­fen, den DR-Haus­halt um 20 Pro­zent zu re­du­zie­ren. Künf­tig wer­den in un­se­rem nörd­li­chen Nach­bar­land kei­ne Ge­büh­ren mehr für Funk- und Fern­se­hen er­ho­ben, son­dern an­der­wei­ti­ge Steu­er­gel­der her­an­ge­zo­gen. Ins­ge­samt wer­den da­mit jähr­lich 420 Mil­lio­nen dä­ni­sche Kro­nen (56 Mio Eu­ro) ein­ge­spart.

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