Öf­fent­li­che Sub­ven­tio­nen

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Man tra­ge be­reits we­sent­lich zur Brei­te der Mei­nungs­viel­falt in den Deut­schen Me­di­en bei – und ver­die­ne des­halb ei­ne För­de­rung aus öf­fent­li­chen Gel­dern. So zu­min­dest legt Vor­stand Con­rad Al­bert die Ar­beit der Sen­der­grup­pe ProSie­benSat.1 im In­ter­view mit „ Ho­ri­zont On­li­ne“aus. Da­bei for­dert der Me­di­en­ma­na­ger nicht et­wa ei­ne An­he­bung der Rund­funk­bei­trä­ge – son­dern ei­ne Be­tei­li­gung der pri­va­ten Sen­de­an­stal­ten an den be­reits be­ste­hen­den öf­fent­li­chen Töp­fen für so­ge­nann­te „Pu­b­lic Va­lue“-In­hal­te. Ei­ne Ge­fahr se­he Al­bert in dem voll­stän­di­gen Um­schwen­ken des jün­ge­ren Pu­bli­kums auf rei­ne Un­ter­hal­tungs­platt­for­men, die kei­nen ta­ges­ak­tu­el­len In­for­ma­ti­ons­schwer­punkt hät­ten. Dort wür­den In­hal­te le­dig­lich an­hand des Nut­zer­ver­hal­tens durch Al­go­rith­men zu­sam­men­ge­stellt – die ge­sell­schaft­li­che Funk­ti­on der durch Re­dak­tio­nen ku­ra­tier­ten In­hal­te tra­ge hin­ge­gen we­sent­lich zum Er­halt de­mo­kra­ti­scher Struk­tu­ren bei.

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