Klang­wun­der

Digital Tested - - Audio -

An­fang des Jah­res ver­kün­de­te Nu­bert, dass zwei neue Schall­ge­ber be­reit ste­hen: Die Sound­bar AS-450 und der Kom­pakt­laut­spre­cher A-600. Ers­te­rer wid­men wir uns nächs­te Aus­ga­be. Der heu­ti­ge Be­richt ge­hört den neu­en 3-We­ge-Re­gallaut­spre­chern.

Was heißt denn hier kom­pakt? Mit knapp 50 Li­tern bei ei­ner Hö­he von 60 Zen­ti­me­tern (cm) be­wegt sich das Vo­lu­men in der Nä­he ei­ner Stand­box! Die A-500 weist zum Bei­spiel nur ein Vo­lu­men von rund 28 Li­tern auf. Die Grö­ße ist dem Bass­trei­ber ver­schul­det. Die­ser hat ei­nen statt­li­chen Durch­mes­ser von 22 cm und soll­te in ei­nem Sub­woo­fer Ver­wen­dung fin­den. Doch was Nu­bert hier zau­bert, ist über­wäl­ti­gend und be­ein­dru­ckend.Auf Bo­xen­stän­der mon­tiert, über­ragt die nuPro A-600 die meis­ten Stand­laut­spre­cher. Aus die­sem Grun­de emp­feh­len wir die Auf­stel­lung auf ei­nem sta­bi­len Low­board, denn die knapp 17kg rei­ne Spiel­freu­de, die der Schall­ge­ber mit­bringt, ver­spre­chen ge­ball­te Tech­nik und wol­len wohl plat­ziert sein.

Tech­ni­sche Raf­fi­nes­se

Nach dem Auf­stel­len der Laut­spre­cher in un­se­rem Hör­raum wird nor­ma­ler­wei­se mit Mu­sik ge­star­tet. Die­ses Mal wur­de zu­erst der Bass-Track der Test-CD ins Lauf­werk ge­scho­ben. Wir woll­ten wis­sen, in wel­cher Qua­li­tät die A-600 wie weit und wie tief kom­men. Ant­wort: Tief, sehr tief mit ei­ner un­ge­wöhn­li­chen Ge­nau­ig­keit. Die Wän­de be­ben vor Glück und Freu­de. Das, was wir hier ver­neh­men, ken­nen wir fast nur von ei­nem Sub­woo­fer. Es ist ja auch kein Wun­der, bei so ei­nem Durch­mes­ser des Tief­tö­ners. Doch erst mal zu­rück und die Laut­spre­cher im All­ge­mei­nen durch­leuch­tet. In dem neu­en Kraft­protz steckt wie­der ei­ne ge­ball­te La­dung an Tech­nik und Know-how drin. Selbst­ver­ständ­lich gibt es ei­ne Ein­gangs­emp­find­lich­keit, die bei 300 Mil­li­volt liegt und die A-600 aus ih­rem Stand­by ak­ti­viert, so­bald die­se über­schrit­ten ist. Der DSP mit dem Ver­stär­ker bringt nicht nur 340 Watt (2 × 70 Watt für Hoch- und Mit­tel­trei­ber, 200 Watt für Bass­trei­ber) zu Stan­de, son­dern schafft es auch, dies mit ei­ner über­zeu­gen­den Qua­li­tät zu lie­fern. Der Fre­quenz­gang be­ginnt bei statt­li­chen 30 Hertz und en­det bei 22 Ki­lo­hertz. Über den ge­sam­ten Be­reich ist die Klang­wie­der­ga­be aus­ge­wo­gen und lässt kei­ne Schwä­chen er­ken­nen. Über die ver­bau-

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