HDMI-Ka­bel:

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4K-HDR-Si­gna­le feh­ler­frei mit güns­ti­gen Ka­beln über­tra­gen – Wir tes­ten es

We­ni­ger als 3 Eu­ro: Die­sen un­glaub­lich nied­ri­gen Preis ver­langt der Ver­sandrie­se Ama­zon pro 3m-HDMI-Ka­bel, wenn man zwi­schen 10 bis 24 Stück auf ein­mal in den Wa­ren­korb legt. Wir ha­ben 13 HDMI-Ka­bel von 3 Me­tern Län­ge be­stellt, um zu tes­ten, ob die ver­spro­che­ne Qua­li­tät tat­säch­lich ein­ge­hal­ten wird.

Rein äu­ßer­lich un­ter­schei­den sich Ama­zons HDMI-Ka­bel nicht von hoch­wer­ti­ge­ren Va­ri­an­ten, aber be­reits der feh­len­de Hin­weis zur Da­ten­ra­te auf dem je­wei­li­gen Ka­bel und dem Kar­ton mach­te uns stut­zig: Ama­zon ver­spricht auf der In­ter­net­sei­te die Ein­hal­tung des ak­tu­el­len HDMI2.0-Stan­dards, der Da­ten­ra­ten bis 18 Gi­ga­bit pro Se­kun­de un­ter­stützt. Doch be­deu­tet dies glei­cher­ma­ßen, dass je­des Ama­zon-Ka­bel die­se Leis­tung er­bringt, oder wird der Käu­fer am En­de zum Ver­suchs­ka­nin­chen?

4K trennt Spreu von Wei­zen

Mit her­kömm­li­chen SD- oder HD-Si­gna­len ist es un­wahr­schein­lich, dass selbst bil­li­ge Ka­bel Pi­xel­feh­ler oder kom­plet­te Bild­aus­set­zer zei­gen, denn die Da­ten­ra­ten sind ver­gleichs­wei­se ge­ring. Über­trei­ben Sie es mit der Ka­bel­län­ge nicht, soll­ten Sie am Dis­play pro­blem­los ein Bild er­hal­ten, selbst wenn Sie Full-HD-Si­gna­le mit 60Hz dar­stel­len. Der Sprung auf die 4K-Auf­lö­sung lässt die Band­brei­te da­ge­gen dra­ma­tisch an­stei­gen. Le­gen Sie ei­ne Film­disc im UHD-BD-Play­er ein, sind die Da­ten­ra­ten durch das 24-Hz-Si­gnal wei­ter­hin deut­lich ge­rin­ger, als es der HDMI-2.0-Stan­dard theo­re­tisch er­mög­licht, doch so­bald PS4 Pro, Xbox One X oder ein PC 4K-HDR-Si­gna­le mit 60 Hz aus­ge­ben, wer­den die Kar­ten neu ge­mischt. Ge­nau die­sen Ex­trem­fall ha­ben wir im Test nach­ge­stellt: Die ge­tes­te­ten Ka­bel muss­ten 4K-60Hz-HDR-Si­gna­le oh­ne Pi­xel­feh­ler oder Bild­aus­fäl­le über­tra­gen. Im zwei­ten Test ver­zich­te­ten wir auf HDR, um ei­ne ver­lust­freie RGB-Si­gnal­über­tra­gung bei 4K-Auf­lö­sung und 60 Bil­dern pro Se­kun­de si­cher­zu­stel­len. Um­ge­kehrt las­sen sich selbst feh­ler­haf­te Ka­bel zur 4K-Bild­wie­der­ga­be über­re­den, wenn Sie das 2160p-YUV4:2:0-For­mat er­zwin­gen – im Ver­gleich zur RGB-Bild­aus­ga­be kön­nen Sie die Band­brei­te na­he­zu hal­bie­ren. Der glei­che Trick kann bei vie­len 4K-TVs hel­fen, ei­ne 4K-Bild­an­zei­ge zu ge­währ­leis­ten, wenn der ge­wähl­te HDMI-Ein­gang nicht die vol­le Band­brei­te von 18 Gbps un­ter­stützt.

Qua­li­täts­stan­dards ver­fehlt

Als Fern­se­her ka­men ein OLED-TV von Pa­na­so­nic (FZW804) und ein LED-LCD von Samsung (NU8049) zum Ein­satz. Als Ver­gleichs­ka­bel wähl­ten wir ein Bei­pack­ka­bel, in die­sem Fall von Pa­na­so­nic, wie es oft­mals

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