Weiß­ab­gleich nut­zen

DigitalPHOTO (Germany) - - SPEZIAL -

Ih­re Auf­nah­me wirkt zu kühl oder zu warm? Für das Raw-for­mat ist dies kein Pro­blem! Wir klä­ren auf, war­um das Roh­da­ten­for­mat in Be­zug auf den ­kor­rek­ten Weiß­ab­gleich so viel bes­ser als ein JPEG ist.

Wenn Sie im JPEG-MO­DUS fo­to­gra­fie­ren, ver­lässt sich die Ka­me­ra auf die Weiß­ab­gleichs­ein­stel­lung und ent­fernt über­flüs­si­ge Farb­in­for­ma­tio­nen. Spä­ter in der Nach­be­ar­bei­tung kön­nen Sie dann nur noch Farb­ver­schie­bun­gen vor­neh­men. Im Raw-for­mat ha­ben Sie auch nach­träg­lich Zu­griff auf al­le Farb­in­for­ma­tio­nen, die der Sen­sor auf­ge­zeich­net hat, so­dass Sie im Grun­de Ih­re Auf­nah­me am Rech­ner er­neut ma­chen kön­nen, falls der Weiß­ab­gleich nicht per­fekt pass­te. Hier­bei bie­ten Pro­gram­me meist ei­ni­ge Weiß­ab­gleichs-vor­ein­stel­lun­gen oder Sie be­stim­men die Bild­stim­mung per Farb­tem­pe­ra­tur- und Farb­ton- Reg­ler selbst.

Gra­fik links: Weiß­ab­gleich kann als Farb­tem­pe­ra­tur ge­mes­sen wer­den (zum Bei­spiel in Kel­vin). Wäh­rend nied­ri­ge Wer­te „wär­mer“wir­ken, wie zum Bei­spiel bei Ker­zen oder Glüh­lam­pen, emp­fin­den wir hö­he­re Wer­te als „kalt“, wie zum Bei­spiel das Licht ei­nes kla­ren Him­mels.

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