PARROT ANAFI

DigitalPHOTO (Germany) - - TEST & TECHNIK -

PASST IN JE­DEN RUCK­SACK

Die Neu­heit aus dem Hau­se Parrot fällt zu­nächst ein­mal durch ih­re schlan­ke, läng­li­che Bau­wei­se auf. Cle­ver: Die vier Ro­tor­ar­me der Parrot Anafi las­sen sich platz­spa­rend ein- und aus­klap­pen. Der Droh­ne liegt ein Con­trol­ler bei, der dem ei­ner Spiel­kon­so­le äh­nelt. Ei­ne Hal­te­rung im Con­trol­ler fasst ein Smart­pho­ne. In der kos­ten­frei­en FreeF­light-6-app kön­nen die Droh­nen- und Ka­me­ra­ein­stel­lun­gen vor­ge­nom­men wer­den. Da­bei kann die Sen­si­bi­li­tät ein­zel­ner Flug­ma­nö­ver prä­zi­se ein­ge­stellt wer­den. Wer auf den Ver­fol­gungs­mo­dus oder ei­nen au­to­no­men Flug zu­rück­grei­fen möch­te, muss die­se Funk­ti­on erst frei­schal­ten (kos­tet 1,09 Eu­ro pro Funk­ti­on). Der Ak­ku, un­ter dem sich das Mi­crosd-kar­ten­fach ver­steckt, ist für ei­ne Lauf­zeit von bis zu 25 Mi­nu­ten aus­ge­ge­ben.

GIMBAL MIT 180-GRAD-NEI­GUNG

Die Ka­me­ra ver­fügt über ei­nen Cmos-sen­sor mit 1/2,4-Zoll-dia­go­na­le. Fo­tos be­sit­zen ei­ne Auf­lö­sung von 21 Mil­lio­nen Pi­xeln. Egal, ob JPEG- oder Raw-for­mat: Die Anafi kann bei­de Bild­for­ma­te. Die Vi­deo­auf­lö­sung liegt bei ma­xi­mal C4K, sprich 4096 x 2160 Pi­xel mit 24 Bil­dern pro Se­kun­de. Zu­dem kann die Anafi ver­lust­frei zoo­men: in 4K-auf­lö­sung 1,4-fach und in Full-hd-auf­lö­sung 2,8-fach. Der Gimbal sta­bi­li­siert die Ka­me­ra me­cha­nisch auf zwei Ach­sen. Die me­cha­ni­sche Sta­bi­li­sie­rung kom­bi­niert die Droh­ne mit ei­ner elek­tro­ni­schen. In­no­va­tiv ist in je­der Hin­sicht der um 180 Grad neig­ba­re Gimbal. Da­mit kann die Ka­me­ra nicht nur nach un­ten bli­cken, son­dern auch das Ge­sche­hen ober­halb der 320 Gramm leich­ten Droh­ne fest­hal­ten. Das ist für tie­fe Ka­me­ra­fahr­ten toll. Mit 646 Eu­ro be­fin­det sich die Parrot Anafi im preis­li­chen Mit­tel­feld der Hob­by­droh­nen.

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