Ge­schwätz von ges­tern

Donau Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zu „Schulz flir­tet gleich mit zwei Mi­nis­te ri­en“(Sei­te 1) vom 27. Ja­nu­ar: Kon­rad Ade­nau­er hat ein­mal ge­sagt: „Was in­ter­es­siert mich mein Ge­schwätz von ges­tern.“Die­ses Zi­tat ha­ben sich wohl al­le Po­li­ti­ker sehr gut ge­merkt. Mar­tin Schulz hat nach der Wahl ei­ner Gro­ßen Ko­ali­ti­on ei­ne Ab­sa­ge er­teilt so­wie ei­nen Ka­bi­netts­pos­ten un­ter Frau Mer­kel. Und nun doch Mi­nis­ter? Bei un­se­ren Po­li­ti­kern geht es vom Ge­mein­de­rat bis hin zum Mi­nis­ter im­mer nur um die Selbst­dar­stel­lung, man will im­mer im Ram­pen­licht ste­hen und des­halb hö­ren un­se­re Po­li­ti­ker auch nicht mit 67 Jah­ren das „Ar­bei­ten“auf.

Claus Fleschhut, Augs­burg

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