Donau Zeitung

Der Eis­vo­gel

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Auf Ca­pi­to stel­len wir zu­sam­men mit dem Lan­des­bund für Vo­gel­schutz (LBV) die hei­mi­schen Vo­gel­ar­ten vor.

● Na­me Eis­vo­gel. Der Na­me könn­te sich vom alt­deut­schen Wort für „eisan“ab­lei­ten, was „schil­lern“oder „glän­zen“be­deu­tet und sich auf das glän­zen­de Ge­fie­der be­zieht. Oder er kann tat­säch­lich von „Eis“kom­men, weil der Vogel im Win­ter oft an zu­ge­fro­re­nen Ge­wäs­sern zu fin­den ist – al­ler­dings fin­det er we­gen des Ei­ses kei­ne Nah­rung.

● Latei­ni­scher Na­me

● Spitz­na­me Flie­gen­der Edel­stein, weil sein Ge­fie­der fun­kelt wie ein Edel­stein.

● Grö­ße Rund 19 Zen­ti­me­ter lang (da­von macht der Schna­bel rund 4 Zen­ti­me­ter aus) – der Kör­per ist un­ge­fähr so groß wie ein Spatz.

● Ge­wicht bis zu 40 Gramm (so viel wie ei­ne Schei­be Brot)

● Be­son­de­re Merk­ma­le Der Eis­vo­gel hat ein be­son­ders far­ben­präch­ti­ges ko­balt­blau bis tür­kis­far­ben schil­lern­des Ge­fie­der. In Frank­reich gibt es ei­ne Eis­vo­gel­sa­ge: Der Vogel war ur­sprüng­lich grau. So be­fand er sich auch in der Ar­che Noah. Nach der Tau­be schick­te Noah auch den Eis­vo­gel aus, um nach Land Aus­schau hal­ten zu las­sen. Weil sich ein Sturm er­hob, muss­te das Tier sei­nen Flug hoch flie­gen, um nicht von den sich auf­bäu­men­den

Wel­len ver- schlun­gen zu wer­den. Da­bei färb­te sich das Him­mel­blau auf sei­ne Fe­dern ab.

Ganz hoch ge­stie­gen, sah er die Son­ne un­ter sich auf­ge­hen, was ihn so fas­zi­nier­te, dass er im­mer wei­ter auf sie zu­flog. Von der im­mer grö­ßer wer­den­den Hit­ze fin­gen sei­ne Bauch­fe­dern Feu­er, wes­halb er sich in den Was­ser­flu­ten der Er­de ab­kühl­te. Der Eis­vo­gel fand aber die Ar­che nicht mehr auf dem Was­ser. Und des­we­gen sieht man ihn noch heu­te an den Flüs­sen ent­lang nach der Ar­che su­chen und nach Noah ru­fen.

● Nest Er gräbt Brut­röh­ren in san­di­ge Steil­hän­ge von Ge­wäs­sern.

● Fut­ter Klein­fi­sche, In­sek­ten, klei­ne Frö­sche, Kaul­quap­pen.

● Häu­fig­keit In Bay­ern ge­hört er zu den ge­fähr­de­ten Vo­gel­ar­ten.

● Dar­über freu­en sie sich Na­tür­li­che, lang­sam flie­ßen­de und fisch­rei­che Ge­wäs­ser mit san­di­gen Steil­hän­gen.

OAl­ce­do at­t­his

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Fo­to: Mal­te Auf­der­land­wehr, lbv Der Eis­vo­gel hat ein be­son­ders far‰ ben­präch­ti­ges Ge‰ fie­der.

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