Donau Zeitung

Er­folg­rei­che Be­rufs­wahl

Die Mehr­heit der Deut­schen ist zu­frie­den

- Grad, Grad

Augs­burg Die Deut­schen be­wei­sen über­wie­gend Ge­schick bei ih­rer Be­rufs­wahl: 60 Pro­zent be­reu­en ih­re Ent­schei­dung nicht. Das er­gab ei­ne YouGov-Um­fra­ge im Auf­trag des Kar­rie­re­por­tals Mons­ter. Die Zuf­rie­den­heit hing da­bei ten­den­zi­ell mit dem er­ziel­ba­ren Ein­kom­men zu­sam­men – al­ler­dings nur bis zu ei­nem ge­wis­sen Grad.

Von den 2071 Be­frag­ten der YouGov-Um­fra­ge zeig­ten sich je­ne am zu­frie­dens­ten, die über ein mo­nat­li­ches Haus­halts­net­to­ein­kom­men zwi­schen 5000 und 10 000 Eu­ro ver­füg­ten (77 Pro­zent). Ober­halb die­ser Ge­halts­gren­ze nahm die Zuf­rie­den­heit ab – und dar­un­ter eben­falls. Am we­nigs­ten zu­frie­den mit der Wahl ih­res Be­rufs wa­ren den Er­geb­nis­sen zu­fol­ge mit 45 Pro­zent die­je­ni­gen, die we­ni­ger als 1000 Eu­ro net­to im Mo­nat ver­dien­ten. Fa­zit: Geld al­lein macht nicht glück­lich, aber das Ein­kom­men muss ein or­dent­li­ches Le­ben er­mög­li­chen. Män­ner zeig­ten sich leicht zu­frie­de­ner (64 Pro­zent) als Frau­en (58 Pro­zent). Ob die Be­frag­ten in West­deutsch­land (61 Pro­zent) oder Ost­deutsch­land (59 Pro­zent) wohn­ten, spiel­te nur ei­ne ge­rin­ge Rol­le.

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