Donau Zeitung

„Im Par­la­ment ist der Ort für Streit nach Re­geln“

Bun­des­tags­prä­si­dent Wolf­gang Schäu­b­le spricht über Po­li­tik, Pro­tes­te und Kon­tro­ver­sen in Zei­ten von Co­ro­na und Di­gi­ta­li­sie­rung. Und über die Er­leich­te­rung, wenn der Co­vid-Impf­stoff kommt. Beim Ren­nen um den CDU-Vor­sitz ge­fällt ihm man­ches nicht

- Im strah­len­den Son­nen­schein schien die Co­ro­na-Pan­de­mie noch ei­ni­gerHerr Das In­ter­view führ­te Ste­fan Lan­ge Politics · Parliament of Georgia · Bundestag · Bundestag of Germany · Gas · Prince · German Ministry of the Interior · Horst Seehofer · European Union · Europe · Germany · Annegret Kramp-Karrenbauer · Angela Merkel · Christian Social Union · Markus Söder · 1. FC Union Berlin · Armin Laschet · Friedrich Merz · Norbert Röttgen · German Parliament Police · German Academy of Sciences Leopoldina

Prä­si­dent, die­se Wo­che gab es im Bun­des­tag schon gro­ße Auf­re­gung um Stör­ak­tio­nen durch Gäs­te von AfDAb­ge­ord­ne­ten am Ran­de der De­bat­te über das In­fek­ti­ons­schutz­ge­setz. Sie ha­ben die Ver­wal­tung ge­be­ten, recht­li­che Mög­lich­kei­ten ge­gen die Tä­ter und die­je­ni­gen zu prü­fen, die den Stö­rern Zu­gang ver­schafft ha­ben. Gibt es schon Er­geb­nis­se?

Schäu­b­le: Die Er­mitt­lun­gen dau­ern noch an. Der Bun­des­tags­po­li­zei lie­gen zahl­rei­che Hin­wei­se vor, die der­zeit in­ten­siv aus­ge­wer­tet wer­den. Da­zu ge­hört auch um­fäng­li­ches Film­ma­te­ri­al. Bei al­ler po­li­ti­scher Em­pö­rung gilt wie bei an­de­ren Ver­fah­ren auch hier: Erst nach ge­nau­er Prü­fung des Sach­ver­halts kön­nen die Ge­scheh­nis­se um­fas­send recht­lich be­wer­tet und Fehl­ver­hal­ten an­ge­mes­sen sank­tio­niert wer­den.

Es war der ers­te Pro­test die­ser Art, der ins Reichs­tags­ge­bäu­de ge­lang­te. Vor­her kam er dem Par­la­ments­ge­bäu­de sehr na­he. Müs­sen die Si­cher­heits­maß­nah­men ver­schärft wer­den? Von 210 Stel­len bei der Bun­des­tags­po­li­zei sind 20 man­gels Nach­wuchs nicht be­setzt, spielt das ei­ne Rol­le?

Schäu­b­le: Das hat da­mit nichts zu tun. Die Si­cher­heit der Ab­ge­ord­ne­ten war und ist ge­währ­leis­tet. Die Prä­senz von Be­am­tin­nen und Be­am­ten der Bun­des­tags­po­li­zei wur­de auf der Plen­a­re­be­ne be­reits frü­her sicht­bar er­höht. Und wenn nach Ab­schluss der lau­fen­den Prü­fung un­se­rer Si­cher­heits­vor­keh­run­gen Än­de­run­gen bei den Re­geln not­wen­dig sind, wer­de ich den Frak­tio­nen da­zu Vor­schlä­ge ma­chen.

Es gibt ei­ne ju­ris­ti­sche Be­wer­tung des Vor­falls, aber auch ei­ne mo­ra­li­sche. Aus­ge­rech­net das Reichs­tags­ge­bäu­de, die­ses Sym­bol deut­scher Par­la­ments­ge­schich­te, ist be­trof­fen. Was ha­ben Sie als lang­ge­dien­ter Ab­ge­ord­ne­ter an­ge­sichts die­ses of­fen­sicht­li­chen Man­gels an Re­spekt vor dem Bun­des­tag und un­se­rer Ge­schich­te emp­fun­den?

Schäu­b­le: Da muss man dann auch die Bil­der des 29. Au­gust mit ein­be­zie­hen, als die Trep­pen des Reichs­tags­ge­bäu­des kurz­zei­tig be­setzt wur­den. Das war un­er­hört. Ei­ne der Kon­se­quen­zen war, dass Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Horst See­ho­fer im Ein­ver­neh­men mit mir De­mons­tra­tio­nen am ver­gan­ge­nen Mitt­woch im be­frie­de­ten Be­reich ver­bo­ten hat. Das ha­ben wir bis­her ganz sel­ten ge­macht, denn auch deut­li­cher Pro­test ge­hört zur De­mo­kra­tie. Aber hier ging es dar­um, die Ar­beits­fä­hig­keit des Par­la­ments si­cher­zu­stel­len. Im Ju­li ha­ben sich üb­ri­gens Gre­en­peace-Ak­ti­vis­ten an der West­fas­sa­de ab­ge­seilt und ein Trans­pa­rent ent­hüllt. Da­mals war die Em­pö­rung nicht so groß. Wir kön­nen je­doch die Em­pö­rung über den Miss­brauch des Reichs­ta­ges als Ku­lis­se nicht an den po­li­ti­schen Zwe­cken be­mes­sen, wenn wir glaub­wür­dig blei­ben wol­len.

Hin­ter­grund der Pro­tes­te ist die Wut auf die po­li­ti­schen Maß­nah­men ge­gen die Co­ro­na-Pan­de­mie. Dem­nach müss­te sich der Zorn le­gen, wenn die Pan­de­mie durch ei­nen Impf­stoff be­herrsch­bar ge­wor­den ist. Glau­ben Sie an ei­ne sol­che Ent­wick­lung?

Schäu­b­le: Wir se­hen die ge­ne­rel­le Ent­wick­lung, dass sich die Ge­sell­schaft ver­än­dert. Das gilt für die Ein­stel­lung man­cher Tei­le der Be­völ­ke­rung, aber auch für die Me­di­en. Die Aus­ein­an­der­set­zung mit be­stimm­ten The­men wird hef­ti­ger, gleich­zei­tig sind die Er­re­gungs­wel­len im­mer kurz­fris­ti­ger. Für die Par­tei­en und die Po­li­tik wird es da­durch schwie­ri­ger, den Men­schen ein Gr­und­ver­trau­en in die Funk­ti­ons­wei­se der frei­heit­lich-rechts­staat­li­chen In­sti­tu­tio­nen zu ver­mit­teln. Das De­bat­ten­kli­ma wird auch im Bun­des­tag rauer. Aber die Fra­ge ist, was Ur­sa­che und was Wir­kung ist. Ich glau­be nicht, dass die Här­te der Aus­ein­an­der­set­zung im Bun­des­tag die Ur­sa­che für die Här­te der ge­sell­schaft­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung ist. Es ist eher um­ge­kehrt.

Kon­tro­ver­se De­bat­ten ge­hö­ren ins Par­la­ment, hier ist der Ort für den Streit nach Re­geln.

Bund und Län­der ha­ben un­ter Lei­tung der Kanz­le­rin die Co­ro­na-Maß­nah­men noch ein­mal ver­schärft. Der Bun­des­tag war bei den Be­ra­tun­gen nicht ver­tre­ten. Nach au­ßen könn­te er­neut der Ein­druck ent­ste­hen, das Par­la­ment sei im Co­ro­na-Kampf au­ßen vor. Was sa­gen Sie zu die­ser Kri­tik?

Schäu­b­le: Es hat im Bun­des­tag ein biss­chen ge­braucht – das lag auch an der für al­le un­kal­ku­lier­ba­ren Pan­de­mie-Si­tua­ti­on, die im Früh­jahr schnel­les staat­li­ches Han­deln er­for­der­te. Aber wir ha­ben, auch un­ter mei­ner Be­tei­li­gung, den Druck auf die Re­gie­rung ver­stärkt. Und der Ge­setz­ge­ber hat jetzt klar­ge­stellt, dass Bund und Län­der in die­sen schwie­ri­gen Fra­gen auf Grund­la­ge der frei­en Ent­schei­dung der Mehr­heit un­se­res Par­la­ments han­deln. ma­ßen er­trag­bar. Jetzt hält der graue Win­ter Ein­zug. Wie neh­men Sie die Stim­mung im Land ge­ra­de wahr?

Schäu­b­le: Es ist für al­le Ab­ge­ord­ne­ten schwie­ri­ger ge­wor­den, im di­rek­ten Aus­tausch Stim­mun­gen wahr­zu­neh­men, weil wir durch die Kon­takt­be­schrän­kun­gen we­ni­ger mit Men­schen zu­sam­men­kom­men. Das ist schon ei­ne schwer­wie­gen­de Be­ein­träch­ti­gung für den de­mo­kra­ti­schen Pro­zess. Schau­en wir dann auf die Um­fra­gen, ist ein er­staun­lich ho­hes Maß an Zu­stim­mung zu den Maß­nah­men von Bund und Län­dern zu ver­zeich­nen – trotz al­ler Pro­tes­te und öf­fent­li­chen De­bat­ten. An der Co­ro­na-Pan­de­mie se­hen wir, dass Din­ge pas­sie­ren kön­nen, die wir nicht für mög­lich ge­hal­ten ha­ben. Dar­in liegt bei al­len Zu­mu­tun­gen der Kri­se auch ei­ne Chan­ce für un­se­re Ge­sell­schaft.

Herr Schäu­b­le, Sie sind ein Ken­ner der Wer­ke von Fried­rich Höl­der­lin, der einst schrieb: „Wo aber Ge­fahr ist, wächst das Ret­ten­de auch.“Was könn­te das Ret­ten­de in der Co­ro­na­Pan­de­mie sein?

Schäu­b­le: Wir wis­sen jetzt, dass wir bei der Pro­duk­ti­on der Grund­stof­fe für wich­ti­ge Me­di­ka­men­te nicht völ­lig ab­hän­gig wer­den dür­fen. Wir müs­sen in un­se­rem Land und ge­mein­sam in Eu­ro­pa aus­rei­chend Vor­sor­ge tref­fen und uns als fä­hig er­wei­sen, Mas­ken, Schutz­klei­dung oder Me­di­ka­men­te selbst in aus­rei­chen­dem Ma­ße her­zu­stel­len. Um Chur­chill zu zi­tie­ren: Ne­ver was­te a good cri­sis. Wir kön­nen jetzt als Eu­ro­pä­er die rich­ti­gen Leh­ren aus der Kri­se zie­hen und wo nö­tig um­steu­ern.

Impf­stof­fe ge­gen Co­vid-19 sind in greif­ba­re Nä­he ge­rückt. Gleich­zei­tig geht Um­fra­gen zu­fol­ge die Impf­be­reit­schaft grund­sätz­lich zu­rück. Ha­ben Sie sich schon ent­schie­den, ob Sie sich imp­fen las­sen?

Schäu­b­le: Wir brau­chen die Be­reit­schaft der Men­schen, sich imp­fen zu las­sen. Aber ei­ne Impf­pflicht wird es nicht ge­ben. Das will nie­mand, der Ver­ant­wor­tung trägt. Ich ge­he im Üb­ri­gen da­von aus, dass die Zu­stim­mung zum Imp­fen wie­der wächst, wenn die Ver­sor­gung mit Impf­stof­fen erst ein­mal an­läuft. Dann soll­ten in der ers­ten Impf­run­de vor al­lem die­je­ni­gen sein, die un­mit­tel­bar mit in­fi­zier­ten und mit be­son­ders ge­fähr­de­ten Men­schen zu tun ha­ben. Im Üb­ri­gen ha­ben die Stän­di­ge Impf­kom­mis­si­on, der Ethik­rat und die Leo­pol­di­na in ei­nem ge­mein­sa­men Po­si­ti­ons­pa­pier be­reits Emp­feh­lun­gen für die sen­si­ble Fra­ge ge­ge­ben, wel­che Prio­ri­sie­rung beim Zu­gang zum Impf­stoff gel­ten soll­te. Grund­sätz­lich bin ich sehr froh, dass nun bald ver­schie­de­ne Impf­stof­fe zur Ver­fü­gung ste­hen – ent­wi­ckelt auch in Deutsch­land. Und so wer­de ich wie vie­le an­de­re ver­mut­lich re­la­tiv bald in Ab­wä­gung der Ri­si­ken und mög­li­cher Ne­ben­wir­kun­gen sa­gen kön­nen: Ja, ich bin froh, wenn ich die Imp­fung be­kom­men kann.

Mit ei­nem Impf­stoff sind auch Groß­ver­an­stal­tun­gen wie­der denk­bar. Soll­te die CDU mit ih­rem Wahl­par­tei­tag über den 16. Ja­nu­ar hin­aus ab­war­ten und die Ver­an­stal­tung im ge­wohn­ten For­mat ab­hal­ten?

Schäu­b­le: Es war rich­tig, dass sich die drei Kan­di­da­ten auf ei­nen ge­mein­sa­men Vor­schlag für ei­nen Par­tei­tag am 16. Ja­nu­ar 2021 ge­ei­nigt ha­ben. Ei­ne wei­te­re Ver­schie­bung macht die La­ge nicht bes­ser, wie auch das In­ter­view mei­ner Par­tei­vor­sit­zen­den in Ih­rer Zei­tung zeigt.

Sie mei­nen die Aus­sa­ge von Frau Kramp-Kar­ren­bau­er, in der sie den Be­wer­bern um ih­re Nach­fol­ge ei­nen „rui­nö­sen Wett­be­werb“vor­ge­wor­fen hat, der die Par­tei be­las­te?

Schäu­b­le: Es ist ein nor­ma­ler Wahl­kampf zwi­schen drei Kan­di­da­ten. Das ist in der De­mo­kra­tie er­wünscht und er­laubt. Der Wahl von Frau Kramp-Kar­ren­bau­er vor zwei Jah­ren ist auch ein Wahl­kampf vor­aus­ge­gan­gen. Es war ei­ne knap­pe Ent­schei­dung, die ak­zep­tiert wor­den ist. Dass die Par­tei­vor­sit­zen­de dann an­dert­halb Jah­re spä­ter ih­ren Rück­zug an­ge­kün­digt hat, lag nicht an man­geln­der Loya­li­tät ih­rer frü­he­ren Ge­gen­kan­di­da­ten.

Son­dern?

Schäu­b­le: Das hat­te da­mit zu tun, dass die Tren­nung von Kanz­ler­schaft und Par­tei­vor­sitz als Ex­pe­ri­ment, so hat Frau Mer­kel es selbst be­schrie­ben, nicht er­folg­reich war. In der öf­fent­li­chen Wahr­neh­mung bleibt ne­ben ei­ner an­ge­se­he­nen und er­folg­rei­chen Kanz­le­rin, noch da­zu in Zei­ten, in de­nen ei­ne Pan­de­mie zu be­wäl­ti­gen ist, we­nig Raum für ei­ne Par­tei­vor­sit­zen­de.

Die­se Si­tua­ti­on ha­ben wir heu­te auch.

Schäu­b­le: Des­halb ha­be ich schon früh den Vor­schlag des CSU-Vor­sit­zen­den Mar­kus Sö­der un­ter­stützt, sich – un­ab­hän­gig von der Wahl des Par­tei­vor­sit­zen­den der CDU – über die Kanz­ler­kan­di­da­tur in­ner­halb der Uni­on erst nach Os­tern zu ver­stän­di­gen.

Sie sind tief in die Par­tei hin­ein ver­netzt. Rech­nen Sie mit ei­nem wei­te­ren Kan­di­da­ten oder ei­ner Kan­di­da­tin für den Par­tei­vor­sitz?

Schäu­b­le: Wir ha­ben drei fä­hi­ge Kan­di­da­ten für den CDU-Vor­sitz. Ar­min La­schet, Fried­rich Merz und Nor­bert Rött­gen sind je­der für sich re­spek­ta­ble Be­wer­ber.

Ist es viel­leicht ein Pro­blem, dass kei­ne Kan­di­da­tin an den Start geht?

Schäu­b­le: Nach An­ge­la Mer­kel und An­ne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er als Vor­sit­zen­de be­wer­ben sich jetzt halt mal drei Män­ner. Das kann man den Kan­di­da­ten nicht vor­wer­fen – und es wird auch mal wie­der an­ders sein.

Sie sind als ge­wand­ter Red­ner be­kannt und von man­chen als scharf­zün­gi­ger Red­ner ge­fürch­tet. Die Par­la­ments­de­bat­te, auch die Par­tei­tags­re­de – sie le­ben aber nicht nur vom Wort, son­dern auch von der non­ver­ba­len Aus­ein­an­der­set­zung, von Ge­gen­re­de und Zwi­schen­ru­fen. Kann ein glaub­wür­di­ger de­mo­kra­ti­scher Dis­kurs über­haupt di­gi­tal aus­ge­tra­gen wer­den?

Schäu­b­le: Es gibt vie­les, was wir jetzt neu ler­nen müs­sen. Vie­les ist nicht mehr so, wie wir es ge­wohnt wa­ren und ger­ne hät­ten. Wenn es ana­log nicht geht, dann muss es eben di­gi­tal ge­hen. Der de­mo­kra­ti­sche Dis­kurs ver­än­dert sich im Üb­ri­gen stän­dig durch neue Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel. Es ist ei­ne der gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen un­se­rer Zeit, un­se­re For­men von frei­heit­li­cher Ge­sell­schaft und frei­heit­li­cher De­mo­kra­tie un­ter den Be­din­gun­gen ei­ner durch die Di­gi­ta­li­sie­rung völ­lig ver­än­der­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on wir­kungs­fä­hig zu hal­ten. Da sind wir auch erst am An­fang der Be­mü­hun­gen. Wir wer­den aber auch er­le­ben, dass das Be­dürf­nis nach rea­len Be­geg­nun­gen wie­der wächst. Fuß­ball oh­ne Fans, das geht auf die Dau­er zum Bei­spiel auch nicht ganz ein­fach.

In gut vier Wo­chen ist Weih­nach­ten. Sie ha­ben ei­ne gro­ße Fa­mi­lie. Wie be­kom­men Sie die vor dem Hin­ter­grund der Co­ro­na-Re­geln an ei­nen Weih­nachts­tisch?

Schäu­b­le: Ich hof­fe sehr, dass mei­ne Kin­der und mei­ne En­kel bei mei­ner Frau und mir sein kön­nen, so­weit es die dann gel­ten­den Re­geln zu­las­sen. Wich­tigs­te Vor­aus­set­zung ist, dass al­le ge­sund blei­ben. Wir wer­den das, wie al­le an­de­ren auch, in die­sem Jahr wohl kurz­fris­ti­ger in­ner­halb der Fa­mi­lie

ent­schei­den müs­sen. Wol­len wir hof­fen, dass es uns al­len ge­lingt.

„Wir wer­den aber auch er­le­ben, dass das Be­dürf­nis nach rea­len Be­geg­nun­gen wie­der wächst. Fuß­ball oh­ne Fans – das geht auf die Dau­er zum Bei­spiel auch nicht ganz ein­fach.“

Wolf­gang Schäu­b­le über die Di­gi­ta­li­sie­rung

 ?? Fo­to: Im­a­go Images ?? Wolf­gang Schäu­b­le ist als ge­wand­ter Red­ner be­kannt. Der CDU‰Po­li­ti­ker und Bun­des­tags­prä­si­dent macht sich auch dar­über Ge­dan­ken, wie der po­li­ti­sche Dis­kurs in di­gi­ta­len Zei­ten ge­lin­gen kann.
Fo­to: Im­a­go Images Wolf­gang Schäu­b­le ist als ge­wand­ter Red­ner be­kannt. Der CDU‰Po­li­ti­ker und Bun­des­tags­prä­si­dent macht sich auch dar­über Ge­dan­ken, wie der po­li­ti­sche Dis­kurs in di­gi­ta­len Zei­ten ge­lin­gen kann.

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