Wo­zu ei­ne Bür­ger­ver­samm­lung da ist

Donauwoerther Zeitung - - Die Dritte Seite - Zweck Pflich­ten Ablauf Frist

Die Bür­ger­ver­samm­lung dient der In­for­ma­ti­on der Ge­mein­de­bür­ger, der Er­ör­te­rung ge­meind­li­cher An­ge­le­gen­hei­ten und der Ver­ab­schie­dung von Emp­feh­lun­gen an den Ge­mein­de­rat.

Der ers­te Bür­ger­meis­ter ist ver­pflich­tet, min­des­tens ein­mal jähr­lich ei­ne Bür­ger­ver­samm­lung ein­zu­be­ru­fen – auf Ver­lan­gen des Ge­mein­de­rats auch öf­ter. Ei­ne Bür­ger­ver­samm­lung muss au­ßer­dem in­ner­halb von drei Mo­na­ten statt­fin­den, wenn dies min­des­tens fünf Pro­zent der Ein­woh­ner – bei Ge­mein­den mit mehr als 10 000 Ein­woh­nern 2,5 Pro­zent – schrift­lich be­an­tra­gen.

Den Vor­sitz der Bür­ger­ver­samm­lung hat der ers­te Bür­ger­meis­ter in­ne. Das Wort kann grund­sätz­lich nur Ge­mein­de­bür­gern er­teilt wer­den. Die Bür­ger­ver­samm­lung kann je­doch Aus­nah­men be­schlie­ßen.

Der Ge­mein­de­rat muss Emp­feh­lun­gen von Bür­ger­ver­samm­lun­gen in­ner­halb von drei Mo­na­ten be­han­deln. (an­ds) Qu­el­le: Baye­ri­sches In­nen­mi­nis­te­ri­um

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