Das Münch­ner Ka­ba­rett fragt: Wer sind wir?

Donauwoerther Zeitung - - Feuilleton -

Die Münch­ner Lach- und Schieß­ge­sell­schaft geht an die­sem Di­ens­tag erst­mals nach vier Jah­ren wie­der mit ei­ge­nem En­sem­ble an den Start – und setzt neue Ak­zen­te. In „Wer sind wie­der wir“will sich das Quar­tett aus Ca­ro­li­ne Ebner, Se­bas­ti­an Rü­ger, Frank Smil­gies und Nor­bert Bür­ger drän­gen­den po­li­ti­schen The­men wid­men. „Wer sind wir Deut­schen im sich ge­ra­de ver­än­dern­den Eu­ro­pa“?, fra­gen sich Ebner und ih­re Kol­le­gen et­wa. Die Col­la­ge aus 39 ein­zel­nen Num­mern setzt sich mit der Flücht­lings­kri­se aus­ein­an­der, der Gier nach Geld, der zu­neh­men­den Ra­di­ka­li­sie­rung. Der Mu­sik ga­ben die Künst­ler im 50. Pro­gramm be­son­de­res Ge­wicht. Sie soll mehr sein als nur Be­glei­tung – im Re­per­toire sei da­her auch ein „pun­ki­ger In­dus­tri­al-Song“. An den ver­stor­be­nen Grün­der des Thea­ters, den Ka­ba­ret­tis­ten Die­ter Hil­de­brandt, er­in­nert da­bei nicht mehr all­zu viel.

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