200 To­te bei Erd­be­ben

Schä­den in Pa­kis­tan und Af­gha­nis­tan

Donauwoerther Zeitung - - Panorama - Is­la­ma­bad

Bei ei­nem Erd­be­ben der Stär­ke 7,5 sind am Mon­tag in Af­gha­nis­tan und Pa­kis­tan min­des­tens 200 Men­schen ums Le­ben ge­kom­men. Das Zen­trum des Be­bens lag na­he der af­gha­ni­schen Stadt Dschurm in der nord­öst­li­chen Hin­du­kusch-Re­gi­on. Der Erd­stoß war auch in Ka­bul, Is­la­ma­bad und NeuDe­lhi zu spü­ren. Die pa­kis­ta­ni­schen Be­hör­den nann­ten die Zahl von 150 To­des­op­fern. In Af­gha­nis­tan wur­den zu­nächst 69 To­te of­fi­zi­ell be­stä­tigt. Zwölf da­von wa­ren Schü­le­rin­nen, die bei ei­ner Mas­sen­pa­nik in der nord­af­gha­ni­schen Stadt Ta­lu­kan star­ben, als sie aus dem Schul­ge­bäu­de rann­ten. Die Be­hör­den rech­ne­ten mit wei­ter stei­gen­den To­ten­zah­len.

Mehr als tau­send Men­schen wur­den ver­letzt, al­lein in Af­gha­nis­tan gab es mehr als 1500 zer­stör­te oder be­schä­dig­te Häu­ser. Mit­ar­bei­ter der Welt­hun­ger­hil­fe son­dier­ten die La­ge am Hin­du­kusch. Sie ver­wie­sen dar­auf, dass das dünn be­sie­del­te Berg­ge­biet in Af­gha­nis­tan nur schwer zu­gäng­lich ist. In der Nacht wür­den die kalten Tem­pe­ra­tu­ren von bis zu mi­nus zehn Grad die Men­schen vor gro­ße Pro­ble­me stel­len. (afp)

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