Übler Tritt mit Fol­gen

Geis ge­sperrt. Hahn fällt lan­ge aus

Donauwoerther Zeitung - - Sport - Mön­chen­glad­bach

Als Jo­han­nes Geis wie ein Häuf­chen Elend durch die Ka­ta­kom­ben des Bo­rus­sia-Parks schlich, lag An­dré Hahn schon im Kran­ken­haus und er­hielt die schlim­me Dia­gno­se: Frak­tur des Schien­bein­kop­fes und Au­ßen­me­nis­kus-Riss – in die­sem Jahr wird der Of­fen­siv­mann von Mön­chen­glad­bach nicht mehr spie­len kön­nen. „Das über­schat­tet al­les“, be­fand Bo­rus­si­as Trai­ner An­dré Schu­bert nach dem schlim­men Foul des jun­gen Schal­ker Pro­fis am Sonn­tag. Das DFB-Sport­ge­richt sprach am Mon­tag ein au­ßer­ge­wöhn­li­ches Ur­teil. Denn der Schal­ker wur­de nicht nur für fünf Spie­le, son­dern auch wett­be­werbs­über­grei­fend ge­sperrt.

Zu­dem wur­de Geis mit 15 000 Eu­ro Geld­stra­fe be­legt. Der 3:1-Er­folg und der fünf­te Sieg in Se­rie un­ter Schu­bert ge­rie­ten zur Ne­ben­sa­che. Geis hat sich mitt­ler­wei­le per­sön­lich für sei­nen Tritt ent­schul­digt. „Mir tut das schlim­me Foul an An­dré sehr leid und ich ent­schul­di­ge mich bei ihm, sei­ner Fa­mi­lie, dem Ver­ein und al­len Fans. Ich ha­be ihn in der Si­tua­ti­on nicht rich­tig ge­se­hen und ha­be sei­ne Be­we­gun­gen falsch ein­ge­schätzt“, schrieb Geis via Face­book. Schal­ke-Trai­ner An­dré Brei­ten­rei­ter sprach von ei­nem „har­ten“Foul, aber oh­ne Ab­sicht. „Er ist ein sau­be­rer Jun­ge. Er war to­tal fer­tig“, mein­te Brei­ten­rei­ter. Der lan­ge Aus­fall von Hahn trifft die Glad­ba­cher in ei­ner un­güns­ti­gen Si­tua­ti­on. Nach Stranzl, Herr­mann und Schulz ist Hahn der vier­te Spie­ler, der län­ger aus­fällt.

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