Ue­fa mel­det Er­satz für Pla­ti­ni

In­fan­ti­no be­wirbt sich um Blat­ter-Nach­fol­ge

Donauwoerther Zeitung - - Sport - Nyon

Mehr als ein hal­bes Dut­zend Be­wer­ber star­tet in das Ren­nen um die Nach­fol­ge von Fi­fa-Prä­si­dent Jo­seph Blat­ter – und auch Eu­ro­pa hat sich kurz vor Fris­ten­de noch auf ei­nen Plan B ge­ei­nigt. An­ge­sichts der Sper­re von Mi­chel Pla­ti­ni stell­te die Eu­ro­päi­sche Fuß­ball-Uni­on (Ue­fa) Ge­ne­ral­se­kre­tär Gi­an­ni In­fan­ti­no als Not­fall-Lö­sung auf und of­fen­bar­te da­mit er­heb­li­che Zwei­fel an ei­ner Kan­di­da­tur des mo­men­ta­nen Chefs. „Wir glau­ben, dass Gi­an­ni In­fan­ti­no al­le Qua­li­tä­ten hat, die es braucht, um die gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen an­zu­ge­hen. Er kann In­te­gri­tät und Glaub­wür­dig­keit wie­der­her­stel­len“, teil­te die Ue­faExe­ku­ti­ve mit. Es gilt als wahr­schein­lich, dass sich In­fan­ti­no (45) an­stel­le von Pla­ti­ni zur Wahl des Nach­fol­gers von Jo­seph Blat­ter am 26. Fe­bru­ar stellt.

We­gen ei­ner von Blat­ter er­hal­te­nen Zah­lung von zwei Mil­lio­nen Schwei­zer Fran­ken ist Pla­ti­ni für 90 Ta­ge ge­sperrt. Nach En­de der Be­wer­bungs­frist folgt ein In­te­gri­tät­scheck der An­wär­ter. Die­ser soll zwar nicht durch­ge­führt wer­den, so­lan­ge ein Kan­di­dat ge­sperrt ist; ein Frei­spruch Pla­ti­nis im Ethik­ver­fah­ren wä­re al­ler­dings ei­ne gro­ße Über­ra­schung.

Gi­an­ni In­fan­ti­no

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