Die Got­tes­mut­ter im Fo­kus ei­ner Mess­fei­er am Abend

Donauwoerther Zeitung - - Blickpunkt Kultur -

„Sei ge­grüßt Viel­tau­send­ma­le Mut­ter Got­tes“– mit die­sem Lied er­öff­ne­te der Blos­se­nau­er Frau­en­chor un­ter Lei­tung von Su­san­ne Rott­meir die abend­li­che Mess­fei­er zu Eh­ren Ma­ri­ens in der Pfarr­kir­che St. Vi­tus Huis­heim. Gast­ze­le­brant Nor­bert Traub, Wall­fahrts­rek­tor aus Wem­ding, be­ton­te den Stel­len­wert von Ma­ria für die Kir­che. Im Evan­ge­li­um war von der Ver­kün­di­gung des En­gels Ga­b­ri­el an Ma­ria die Re­de. Da­durch kam es zu ei­ner Be­rüh­rung zwi­schen Him­mel und Er­de, in­dem die Got­tes­mut­ter ihr Ja-Wort zur Men­sch­wer­dung Je­su gab. Dass da­mit ih­re Auf­ga­be nicht zu En­de sei, zeig­te sich im Jah­re 1858 an der Grot­te Mas­sa­bi­el­le in Lour­des. Die Mut­ter Got­tes ha­be sich da­mals dem Hir­ten­mäd­chen Bernadette als „Un­be­fleck­te Emp­fäng­nis“ge­of­fen­bart und den Wunsch ge­äu­ßert, ei­ne Ka­pel­le zu er­rich­ten und Pro­zes­sio­nen ab­zu­hal­ten. Nach Lour­des sei­en welt­weit Tau­sen­de Grot­ten ent­stan­den. Traub frag­te, ob es mit dem Bau ei­ner Ka­pel­le ge­tan ist. „Geht es nicht viel­mehr um ei­ne Kir­che und ei­ne Grot­te aus le­ben­di­gen St­ei­nen, die sich um den Eck­stein Je­sus Chris­tus wie zu ei­nem Mo­sa­ik an­ein­an­der­rei­hen, ge­tra­gen von der Gna­de der Tau­fe?“Aus die­sem Glau­ben her­aus hät­ten die Huis­hei­mer 1961 ei­ne Lour­des-Grot­te er­rich­tet. In Ma­ria, so Traub, dürf­ten al­le Men­schen Halt und Zu­ver­sicht er­fah­ren. Bei Dun­kel­heit star­te­te die Lich­ter­pro­zes­si­on zur Grot­te, be­glei­tet von der Mu­sik­ka­pel­le Huis­heim-Gos­heim un­ter Füh­rung von Ani­ta Fer­ber. Mit ei­ner And­acht vor der ge­schmück­ten und er­leuch­te­ten Grot­te en­de­te die Ver­an­stal­tung. (dz)

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