Kret­sch­mann isst wei­ter Schin­ken

Donauwoerther Zeitung - - Erste Seite - Stuttgart »Wirt­schaft

Ba­den-Würt­tem­bergs Mi­nis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann (Grü­ne) lässt sich in der De­bat­te um Krebs­ge­fahr durch ver­ar­bei­te­tes Fleisch nicht ver­rückt ma­chen. „Wenn man ei­nen Sack Kar­tof­feln isst, dann ist man auch tot“, sag­te der 67-Jäh­ri­ge. „Je­den­falls ha­be ich jetzt per­sön­lich kei­ne Angst vorm Schwarz­wäl­der Schin­ken.“Das sieht der Schutz­ver­band Schwarz­wäl­der Schin­ken­her­stel­ler na­tür­lich ge­nau­so. Es ge­be kei­ne Ge­sund­heits­ge­fahr. Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on WHO hat­te da­vor ge­warnt, dass der re­gel­mä­ßi­ge Kon­sum von ver­ar­bei­te­tem Fleisch das Ri­si­ko für Darm­krebs er­hö­he. Kret­sch­mann will es mit dem be­rühm­ten Satz hal­ten: „Al­les ist Gift, nur die Do­sis ent­schei­det die Wir­kung.“

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