Ab­so­lu­te Mehr­heit für Na­tio­nal­kon­ser­va­ti­ve

Donauwoerther Zeitung - - Politik -

Die na­tio­nal­kon­ser­va­ti­ve Par­tei Recht und Ge­rech­tig­keit (PiS) hat bei der Par­la­ments­wahl in Po­len die ab­so­lu­te Mehr­heit ge­won­nen. Wie die Wahl­kom­mis­si­on am Di­ens­tag be­kannt­gab, er­rang die PiS des frü­he­ren Re­gie­rungs­chef Ja­roslaw Kac­zyn­ski und der Spit­zen­kan­di­da­tin Bea­ta Szydlo 235 von 460 Sit­zen im pol­ni­schen Par­la­ment, dem Se­jm. Die bis­her re­gie­ren­de li­be­ra­le Bür­ger­platt­form (PO) der schei­den­den Mi­nis­ter­prä­si­den­tin Ewa Ko­pacz kam laut dem amt­li­chen En­d­er­geb­nis auf 138 Sit­ze. Dritt­stärks­te Kraft mit 42 Sit­zen wur­de die Par­tei des Rock­mu­si­kers Pa­wel Kukiz. Die li­be­ra­le No­woc­zes­na er­hielt 28 Sit­ze. Die Bau­ern­par­tei PSL, die bis­lang mit der PO re­giert hat­te, kam auf 16 Sit­ze. Ein Man­dat ging an die deut­sche Min­der­heit. Lin­ke Par­tei­en schaff­ten es erst­mals seit 25 Jah­ren gar nicht ins neue Par­la­ment. (afp)

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