Lach­se für die Zucht

Donauwoerther Zeitung - - Wirtschaft | -

Män­ner ste­hen auf ei­nem Boot. Sie ha­ben lan­ge Ke­scher in der Hand. So nen­nen Ang­ler ein Fang­netz, das um ei­nen Ring mit ei­nem Griff ge­spannt ist. Die Fi­scher sind auf dem Fluss Stör im Bun­des­land Schles­wi­gHol­stein un­ter­wegs. Sie fan­gen dort Lach­se und Meer­fo­rel­len. Aber nicht et­wa, um sie zu ver­kau­fen. Die Fi­scher ha­ben es auf die Fisch­ei­er und den Fisch­sa­men ab­ge­se­hen. Sie züch­ten Lachs und Meer­fo­rel­le. Da­für brau­chen sie Eier von den Weib­chen und Sa­men von den Männ­chen. Durch die Zucht wol­len die Fi­scher die Rück­kehr die­ser Fi­sche un­ter­stüt­zen. Denn in vie­len Flüs­sen Schles­wig-Hol­steins gibt es kei­ne Lach­se und Meer­fo­rel­len mehr. Sie sind dort aus­ge­stor­ben. Nach dem Fang auf der Stör brin­gen die Lachs­fi­scher die Fi­sche in ein Brut­haus. Dort ent­neh­men sie vor­sich­tig die Eier der Weib­chen und ver­mi­schen sie mit den Sa­men der Männ­chen. Schlüp­fen nun klei­ne Fi­sche, set­zen die Fach­leu­te sie in Flüs­sen aus. Dort sol­len sie groß wer­den und sich ver­meh­ren. Auch die El­tern­fi­sche wer­den wie­der frei­ge­las­sen.

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Sch­nu­te auf und rein mit den Trop­fen: Die­ses Ba­by aus Pa­kis­tan ist nicht be­geis­tert, aber die Schluck­imp­fung ge­gen Kin­der­läh­mung ist wich­tig. Dar­an er­in­nern heu­te vie­le Men­schen, denn heu­te ist Welt-Po­lio-Tag.

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Die­ser sy­ri­sche Flücht­ling hat sich ei­nen Com­pu­ter aus­ge­lie­hen, um sich zu in­for­mie­ren. Ex­per­ten mei­nen: Apps auf Han­dys könn­ten Flücht­lin­gen auch hel­fen.

Lach­se sind ganz schön gro­ße Fi­sche.

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