Es wird kräf­tig ein­ge­kauft

Vor al­lem der On­line­han­del wächst

Donauwoerther Zeitung - - Wirtschaft | - Fürth/München

Der baye­ri­sche Ein­zel­han­del pro­fi­tiert von der gu­ten Ver­brau­cher­stim­mung. In den ers­ten neun Mo­na­ten leg­ten die Um­sät­ze in Bay­ern um 3,1 Pro­zent zu, teil­te das Sta­tis­ti­sche Lan­des­amt mit.

Zu dem Wachs­tum trug vor al­lem der On­li­ne-Han­del bei, der von Ja­nu­ar bis Sep­tem­ber fast zwölf Pro­zent mehr um­setz­te. Et­wa je­der zehn­te Eu­ro der Jah­res­um­sät­ze der Bran­che im Frei­staat von ins­ge­samt knapp 67 Mil­li­ar­den Eu­ro stam­me aus dem In­ter­net­ge­schäft, sagt Bernd Ohl­mann vom Han­dels­ver­band Bay­ern. Ge­fragt wa­ren et­wa Un­ter­hal­tungs­elek­tro­nik und Smart­pho­nes. Der Be­klei­dungs­han­del kämpft da­ge­gen nach Ein­schät­zung von Ohl­mann mit Um­satz­rück­gän­gen. Auch re­gio­nal zei­gen sich Un­ter­schie­de: Wäh­rend sich grö­ße­re Han­dels­un­ter­neh­men in den Städ­ten ganz gut hal­ten, müss­ten klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Händ­ler auf dem Land kämp­fen. An­ge­sichts der Um­satz­ent­wick­lung nahm die Zahl der Be­schäf­tig­ten um ein Pro­zent zu. Zu­letzt wa­ren rund 330 000 Men­schen im baye­ri­schen Ein­zel­han­del be­schäf­tigt.

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