In­gol­stadt kauft 16 Hekt­ar

Woh­nungs­bau-Plä­ne

Donauwoerther Zeitung - - Bayern - VON HA­RALD JUNG In­gol­stadt

Der Zu­zug in In­gol­stadt ist un­ge­bro­chen hoch. Ver­gan­ge­nes Jahr wa­ren es 2200 Ein­woh­ner mehr, heu­er sind es be­reits 1900. Das er­höht den Druck auf den Woh­nungs­markt.

Ober­bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Lö­sel re­agiert dar­auf mit ei­nem Son­der­bau­pro­gramm, das den Ti­tel „In­gol­stadt 2020“trägt. Bis da­hin soll die Ge­mein­nüt­zi­ge Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft min­des­tens 1600 so­zi­al ge­för­der­te Wohn­ein­hei­ten rea­li­siert ha­ben. Jetzt gab der Rat­haus­chef dem Lie­gen­schafts­amt den kon­kre­ten Auf­trag, 16 Hekt­ar auf­zu­kau­fen, die der Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den. Dar­un­ter sind sehr gro­ße Grund­stü­cke, auf de­nen Woh­nun­gen in hö­he­rer Zahl rea­li­siert wer­den kön­nen. Der Stadt­rat wird mor­gen auch die Hö­hen­be­gren­zung für Hoch­häu­ser auf­wei­ten, um Wohn­ge­bäu­de bis 50 Me­ter ge­neh­mi­gungs­fä­hig zu ma­chen.

400 Woh­nun­gen sind be­reits in Bau, wei­te­re 400 in der Pla­nung. Über das Son­der­pro­gramm wer­den nach An­ga­ben der Stadt in den nächs­ten fünf Jah­ren rund 210000 Qua­drat­me­ter neu­er Wohn­raum ge­schaf­fen. Der durch­schnitt­li­che Miet­preis für So­zi­al­woh­nun­gen be­trägt zur­zeit 4,72 Eu­ro. In den Neu­bau­ten wer­den es der Stadt zu­fol­ge im Schnitt et­wa 5,50 Eu­ro sein.

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