Das Haus von Kult­re­gis­seur Tar­kow­ski soll neu er­ste­hen

Donauwoerther Zeitung - - Feuilleton -

Fast 30 Jah­re nach dem Tod von Kult­re­gis­seur And­rej Tar­kow­ski („Stal­ker“) will Russ­land das frü­he­re Mos­kau­er Wohn­haus des Künst­lers wie­der auf­bau­en. Das nach ei­nem Brand be­schä­dig­te Ge­bäu­de war 2004 ab­ge­ris­sen wor­den. Nun wol­le die Stadt­ver­wal­tung das Haus, in dem Tar­kow­ski von 1934 bis 1962 leb­te, ori­gi­nal­ge­treu nach­bil­den und dort ein Kul­tur­zen­trum ein­rich­ten, sag­te ein Be­hör­den­spre­cher. Der zu So­wjet­zei­ten ge­äch­te­te Tar­kow­ski (1932-1986) gilt als be­deu­tends­ter rus­si­scher Re­gis­seur nach Ser­gej Ei­sen­stein. Russ­land hat­te 2012 das Archiv des Künst­lers vom Auk­ti­ons­haus Sothe­by’s er­stei­gert. Ein Teil der Samm­lung ist in Tar­kow­skis ehe­ma­li­gem Wohn­haus in Jur­je­wez nord­öst­lich von Mos­kau aus­ge­stellt. Der Re­gis­seur starb 1986 im Al­ter von 54 Jah­ren in Pa­ris.

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