Lö­wen bei­ßen sich durch

Mit 2:1-Sieg in Mainz im Po­kal wei­ter

Donauwoerther Zeitung - - Sport - Mainz

Zweit­li­ga-Kri­sen­klub TSV 1860 München hat im DFB-Po­kal die zwei­te di­cke Über­ra­schung ge­schafft und nach 1899 Hof­fen­heim auch den FSV Mainz 05 aus dem Wett­be­werb ge­wor­fen. In ei­ner dra­ma­ti­schen Zweit­run­den-Par­tie be­zwan­gen die Lö­wen den Fuß­bal­lBun­des­li­gis­ten aus Rhein­hes­sen am Di­ens­tag­abend aus­wärts mit 2:1 (0:1) und dür­fen sich oben­drein über Zu­satz­ein­nah­men in sechs­stel­li­ger Hö­he freu­en.

Ste­fan Mu­go­sa (70. Mi­nu­te) und Ru­bin Oko­tie (77.) dreh­ten das Spiel, nach­dem die Main­zer durch ein Ei­gen­tor von Chris­to­pher Schind­ler schon nach sechs Mi­nu­ten in Füh­rung ge­gan­gen wa­ren. Das kri­seln­de Team des nach ei­ner Gal­len­bla­sen-OP noch feh­len­den Trai­ners Ben­no Möhl­mann fei­er­te da­mit im vier­zehn­ten Pflicht­spiel über­haupt erst sei­nen zwei­ten Sieg. Ei­nen Klas­sen­un­ter­schied be­ka­men die 17 617 Zu­schau­er nicht zu se­hen. Die Sech­zi­ger, von Er­satz­coach Kurt Ko­warz im­mer wie­der nach vorn ge­trie­ben, zeig­ten sich spie­le­risch eben­bür­tig. Der um­strit­te­ne Platz­ver­weis für den Main­zer Pier­re Beng­ts­son spiel­te den Sech­zi­gern in die Kar­ten: Der Schwe­de muss­te kurz vor der Pau­se we­gen ei­ner Not­brem­se mit Rot früh vom Platz.

Cas­sa­let­te soll neu­er Prä­si­dent wer­den

Tags­über war be­reits be­kannt ge­wor­den, dass Pe­ter Cas­sa­let­te zum Kan­di­da­ten für das Prä­si­den­ten­amt bei 1860 München aus­er­ko­ren wor­den ist.Der 63-Jäh­ri­ge ist seit den 70er Jah­ren Mit­glied bei den „Lö­wen“und war bis Som­mer 2014 Mar­ke­ting-Lei­ter bei Al­li­anz Glo­bal As­sis­tan­ce (AGA). Bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung am 15. No­vem­ber stellt sich der Prä­si­dent­schafts­an­wär­ter zur Wahl.

Pe­ter Cas­sa­let­te

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