Als Ma­thi­as Rust schrift­lich um Gna­de bat

Donauwoerther Zeitung - - Feuilleton -

„Russ­land und Deutsch­land. Von der Kon­fron­ta­ti­on zur Zu­sam­men­ar­beit“– un­ter dem Ti­tel er­zählt ei­ne neue Aus­stel­lung in Berlin von den wech­sel­vol­len deutsch-rus­si­schen Be­zie­hun­gen seit Kriegs­en­de. Das Be­son­de­re: Die Schau wur­de vom Deutsch-Rus­si­schen Mu­se­um in Berlin ge­mein­sam mit dem Staats­ar­chiv der Rus­si­schen Fö­de­ra­ti­on ent­wi­ckelt. In Mos­kau ist sie spä­ter mit ähn­li­chen Schwer­punk­ten zu se­hen. In Berlin sind mehr als 200 Bil­der und Do­ku­men­te aus­ge­stellt, dar­un­ter Ver­trä­ge, Ge­sprächs­pro­to­kol­le, Dan­kes­schrei­ben. Weil – an­ders als in Mos­kau – vie­les nicht im Ori­gi­nal vor­liegt, kann der Be­su­cher die Un­ter­la­gen an­fas­sen. Zu se­hen ist bei­spiels­wei­se das hand­schrift­li­che Gna­den­ge­such, das der Pi­lot Ma­thi­as Rust nach sei­ner spek­ta­ku­lä­ren Lan­dung auf dem Ro­ten Platz in Mos­kau stell­te. Die Schau im Deutsch-Rus­si­schen Mu­se­um läuft bis 13. De­zem­ber.

Foto: © Isaac Cord­al / Street Art Re­loa­ded

Ze­ment­männ­chen im An­zug, de­nen das Was­ser bis zum Hals steht: Ar­beit des Spa­ni­ers Isaac Cord­al in ei­ner Pfüt­ze in Berlin.

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