Fried­hö­fe sol­len Kul­tur­er­be wer­den

Donauwoerther Zeitung - - Feuilleton -

Die deut­sche Fried­hofs­kul­tur soll bes­ser ge­schützt wer­den. Ei­ne Initia­ti­ve von Fried­hofs­ver­bän­den will er­rei­chen, dass die Fried­hofs­kul­tur in die Unesco-Lis­te des im­ma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes auf­ge­nom­men wird. Fried­hö­fe sei­en Or­te der Er­in­ne­rung, Be­geg­nung und kul­tu­rel­len Viel­falt, sag­te To­bi­as Peh­le, Spre­cher der Initia­ti­ve, am Mitt­woch bei der Prä­sen­ta­ti­on in Hamburg. Sie sei­en Aus­druck der Gar­ten­kul­tur und bil­de­ten den größ­ten Skulp­tu­ren­park Deutsch­lands. „Es gibt kei­nen bes­se­ren Ort, um über das Le­ben nach­zu­den­ken.“Ziel der Initia­ti­ve ist nach den Wor­ten Peh­les so­wohl die Be­wah­rung der Tra­di­ti­on als auch die Wei­ter­ent­wick­lung der Fried­hofs­kul­tur. Die Initia­ti­ve wehrt sich je­doch da­ge­gen, dass Fried­hö­fe zu­neh­mend un­ter wirt­schaft­li­chen Ge­sichts­punk­ten wahr­ge­nom­men wer­den. Of­fi­zi­ell wird der An­trag am Frei­tag über­ge­ben, die Ent­schei­dung der Unesco wird in zwei Jah­ren er­war­tet. (epd)

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