Wüh­len im Fuß­ball­s­umpf

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog - Bad Wö­ris­ho­fen

Zum Leit­ar­ti­kel „Fuß­ball und Fisch – bei­des stinkt vom Kopf her“von An­ton Schwankhart (Mei­nung & Dia­log) vom 28. Ok­to­ber: Sehr gu­ter Bei­trag von An­ton Schwankhart. Ja, die Jour­na­lis­ten sind die Ein­zi­gen, die „im Fuß­ball­s­umpf wüh­len“und man­chen Schmutz ans Licht brin­gen. Von man­chen ob­rig­keits­gläu­bi­gen Fans wer­den sie da­für auch noch be­schimpft. Die mehr oder we­ni­ger ah­nungs­lo­sen In­nen­mi­nis­te­ri­en so­wie Po­li­zei und Staats­an­walt­schaft tun nichts. Zu­gu­te muss man ih­nen hal­ten, dass sie zur­zeit mit dem Flücht­lings­pro­blem an­de­re Sor­gen ha­ben. Wenn aber gro­ße Er­fol­ge zu fei­ern sind, be­fin­den sich füh­ren­de Po­li­ti­ker oft schnell an Ort und Stel­le. Was in un­se­rem Land, in dem der Sport mehr und mehr an Be­deu­tung ge­winnt, fehlt, sind Sport­mi­nis­te­ri­en auf Bun­des- und Län­der­ebe­ne. In sehr vie­len Na­tio­nen auf die­ser Welt gibt es die­se längst. Wenn sol­che Mi­nis­te­ri­en und ih­re Be­hör­den dann auch noch mit Fach­leu­ten, die mehr vom Sport wis­sen, als dass der Ball (meis­tens) rund ist, be­setzt wä­ren, hät­ten die der­zei­ti­gen ka­ta­stro­pha­len Zu­stän­de ver­hin­dert bzw. frü­her auf­ge­deckt und vi­el­leicht auch auf­ge­klärt wer­den kön­nen.

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