Sieht wie gleich­ge­tak­tet aus

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog - Eben­falls da­zu: Aichach

Ei­nen wich­ti­gen Punkt hat der Ar­ti­kel aus­ge­las­sen: Bei al­len wich­ti­gen The­men be­ob­ach­te ich im­mer ein Schwarm­ver­hal­ten der Pres­se­or­ga­ne, wie jetzt ak­tu­ell an­läss­lich der Flücht­lings­kri­se (vor­her beim Eu­ro)! Sagt die Re­gie­rung „da kom­men Fach­kräf­te“– sagt’s die Pres­se auch, oh­ne kri­tisch nach­zu­fra­gen. Sagt Mer­kel „wir schaf­fen das“– sa­gen’s al­le Me­di­en (ARD und ZDF so­wie­so). Kei­ner hat kri­tisch hin­ter­fragt, wie das denn ge­hen soll mit der In­te­gra­ti­on von Hun­dert­tau­sen­den (plus dem­nächst Fa­mi­li­en­mit­glie­der) in ei­nen Ar­beits­markt, der nicht mal al­le hier Woh­nen­den in Ar­beit brin­gen kann. Erst jetzt, als die ers­ten Pro­fes­so­ren wie Prof. Raf­fel­hü­s­chen Be­den­ken äu­ßer­ten, zieht die Pres­se nach! Von Kom­pe­tenz und Un­ab­hän­gig­keit zeugt das nicht. Sieht von au­ßen al­les eher wie gleich­ge­tak­tet aus.

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