Bay­ern SPD kommt nicht zur Ru­he

Pro­nold macht Platz für Na­ta­scha Koh­nen

Donauwoerther Zeitung - - Erste Seite -

Mün­chen In den Um­fra­gen ist die baye­ri­sche SPD auf 14 Pro­zent ge­fal­len – nun räumt ihr Vor­sit­zen­der Florian Pro­nold sei­nen Platz für ei­nen Neu­an­fang. Im Mai will sich die bis­he­ri­ge Ge­ne­ral­se­kre­tä­rin Na­ta­scha Koh­nen zur neu­en SPD-Che­fin wäh­len las­sen. Die 49-Jäh­ri­ge sei auch ei­ne her­vor­ra­gen­de Spit­zen­kan­di­da­tin für die Land­tags­wahl, be­ton­te Pro­nold, der er­neut für den Bun­des­tag kan­di­die­ren wird.

Zur Ru­he kommt die Bay­ern– SPD da­mit nicht. „Ich bin über­rascht, dass Florian Pro­nold die­sen Schritt vor der Prä­si­di­ums­sit­zung und der Lan­des­vor­stands­klau­sur öf­fent­lich ge­macht hat“, be­ton­te die Augs­bur­ger SPD-Vor­sit­zen­de Ul­ri­ke Bahr. „Die Par­tei muss sich fra­gen, ob das wirk­lich ein Neu­an­fang wä­re“, kri­ti­sier­te der ober­baye­ri­sche Be­zirks­vor­sit­zen­de Ewald Schu­rer. Zu­gleich droh­te er: „Wir be­hal­ten uns vor, ei­nen al­ter­na­ti­ven Per­so­nal­vor­schlag zu ma­chen.“Ein Por­trät von Na­ta­scha Koh­nen lesen Sie auf

al­les Wei­te­re zur La­ge der Lan­des-SPD auf Bay­ern. (AZ)

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