Kur­fürst­li­che Will­kür­lich­kei­ten

Donauwoerther Zeitung - - Bayern -

Rain Schlicht und ele­gant steht das eins­ti­ge Kur­fürst­li­che Schloss zu Rain am Lech da – mit sei­nen Mau­er­vor­sprün­gen, Ni­schen und ver­setz­ten Fens­tern zwar au­ßer­halb je­der Sym­me­trie, den­noch in sich als stim­mi­ge Ein­heit. Doch kaum et­was an die­sem Bau folgt ei­nem lo­gi­schen Kon­zept. Der Kom­plex ist ein Kon­glo­me­rat aus Will­kür­lich­kei­ten aus sechs Jahr­hun­der­ten. Einst­mals un­ter dem Wit­tels­ba­cher Lud­wig VII., dem Ge­bar­te­ten, Her­zog von Bay­ern-In­gol­stadt, 1421 als Ver­wal­tungs­und Ge­richts­ge­bäu­de mit Ka­pel­le und Wohn­trakt er­rich­tet, ge­hört das Schloss heu­te der Stadt. Sie hat es grund­le­gend sa­niert. Es gibt ei­nen Kul­tur­saal und Ver­eins­räu­me. Füh­run­gen sind mög­lich. (wüb)

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