„Platz­hirsch“be­haup­tet sich

Nie­der­sach­se röhrt er­folg­reich

Donauwoerther Zeitung - - Panorama -

Dort­mund Andre­as Töp­fer aus Nie­der­sach­sen ist zum drit­ten Mal Deutsch­lands bes­ter Hir­sch­ru­fer. Nach­dem er be­reits 2011 und 2015 ge­won­nen hat­te, hol­te der 54-jäh­ri­ge Hob­by­jä­ger aus Han­no­versch Mün­den am Frei­tag er­neut den Ti­tel bei den Meis­ter­schaf­ten in den Dort­mun­der West­fal­len­hal­len. Seit 1999 nimmt der Be­triebs­schlos­ser an dem Wett­be­werb teil, fünf Mal stand er mit auf dem Sie­ger­trepp­chen. 16 Teil­neh­mer stell­ten sich in drei Dis­zi­pli­nen dem Vo­tum der Ju­ry. Mit In­stru­men­ten aus Tri­ton­schne­cken­ge­häu­sen, Rin­der­horn oder Holz­röh­ren röhr­ten sie wie ein al­ter Hirsch, wie ein su­chen­der Hirsch oder ein Platz­hirsch beim Kahl­wil­dru­del.

Der zwei­te und drit­te Platz geht in die­sem Jahr an zwei Neu­lin­ge. Die jun­gen Förs­ter aus Bay­ern, Chris­toph Uf­fel­mann und Fabian Men­zel, nah­men das ers­te Mal teil. Die ein­zi­ge Frau im Wett­be­werb, Hil­de­gard Zer­vos aus dem rhei­ni­schen Ober­zier, schaff­te es in die End­run­de. Da­bei ist sie nicht ein­mal Jä­ge­rin oder Förs­te­rin. Die drei bes­ten Hir­sch­ru­fer wer­den Deutsch­land im Mai bei der eu­ro­päi­schen Meis­ter­schaft in Frank­reich ver­tre­ten.

Fo­to: Bernd This­sen, dpa

Andre­as Töp­fer ist Deutsch­lands bes­ter Hir­sch­ru­fer.

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