Kein Weg zum Sa­kra­ment

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog -

Eben­falls dazu: Es ist an­zu­neh­men, dass in den letz­ten Jahr­zehn­ten ein grö­ße­rer Teil der Ehen kir­chen­recht­lich un­gül­tig ge­schlos­sen wur­de. Vie­le Part­ner aus die­sen Ehen sind heu­te ge­schie­den und stan­des­amt­lich wie­der­ver­hei­ra­tet.

Um die Un­gül­tig­keit ei­ner Ehe fest­stel­len zu las­sen, gibt es den Weg zum An­nul­lie­rungs­ver­fah­ren. Die­ses wur­de von Papst Fran­zis­kus we­sent­lich er­leich­tert. Den Ka­tho­li­ken, die in ei­ner ir­re­gu­lä­ren Si­tua­ti­on le­ben und trotz­dem wie­der zur hei­li­gen Beich­te und zur hei­li­gen Kom­mu­ni­on ge­hen möch­ten, und die sich si­cher sind, dass ih­re kirch­lich ge­schlos­se­ne Ehe nicht gül­tig ist, kann nur die­ser Schritt ge­ra­ten wer­den.

Im Fal­le ei­ner gül­tig ge­schlos­se­nen Ehe kann es nach Schei­dung und Wie­der­ver­hei­ra­tung kei­nen Zu­gang zu den oben ge­nann­ten Sa­kra­men­ten ge­ben. Kein Papst, kein Bi­schof und kein Pries­ter kann dazu die Er­laub­nis er­tei­len, oh­ne die Leu­te in die Ir­re zu füh­ren und sich selbst schwer schul­dig und un­glaub­wür­dig zu ma­chen. So­fie Chris­toph, Aind­ling

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