Fin­den und hal­ten

Donauwoerther Zeitung - - Wirtschaft In Der Region - Kom­men­tar VON BAR­BA­RA WILD re­dak­ti­on@do­nau­wo­er­t­her zeitung.de

Na­tür­lich grenzt es na­he­zu an Iro­nie, wenn die Auf­trags­bü­cher so voll sind, dass der Hand­werks­meis­ter lie­bend ger­ne das Per­so­nal auf­sto­cken wür­de, aber nicht kann. Schlicht, weil nie­mand Pas­sen­des ge­fun­den wird. „Frü­her hät­te es so et­was nicht ge­ge­ben“, hört man da­zu all­zu oft.

Aber ei­nes ist klar: Die Zei­ten ha­ben sich sehr ge­än­dert. Nicht nur das Hand­werk spürt, wie schwer es ist, wirk­lich gu­ten, qua­li­fi­zier­ten und mo­ti­vier­ten Nach­wuchs zu fin­den. Quer durch al­le Bran­chen feh­len die jun­gen Men­schen, weil sie ein­fach we­ni­ger wer­den und gleich­zei­tig ih­re Mög­lich­kei­ten enorm ge­wach­sen sind.

Und selbst wenn der Nach­wuchs ein­mal ge­fun­den ist, ist es hart, ihn zu hal­ten. Längst zählt für den Mit­ar­bei­ter nicht nur der Ge­halts­scheck, son­dern auch per­sön­li­che Ent­fal­tung, die Stim­mung zwi­schen den Kol­le­gen und fle­xi­ble Ar­beits­zei­ten, wenn die Fa­mi­lie ei­nen braucht.

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