SPD im Hö­hen­flug

Par­tei­en Wird der Auf­wärts­trend bis zur Bun­des­tags­wahl an­hal­ten?

Donauwoerther Zeitung - - Erste Seite - VON JOA­CHIM BOMHARD

Augs­burg Das ak­tu­el­le Um­fra­ge­hoch der SPD sta­bi­li­siert sich: Auch das Mei­nungs­in­sti­tut For­sa sieht die So­zi­al­de­mo­kra­ten im Augenblick bei 31 Pro­zent, ein Plus von fünf Punk­ten im Ver­gleich zur Vor­wo­che. Im Ge­gen­satz zu In­sa, das am Mon­tag die­se Zahl ge­nannt hat, lie­gen sie hier aber wei­ter­hin hin­ter CDU und CSU (34 Pro­zent, mi­nus eins).

Be­ob­ach­ter zwei­feln, ob der mit der über­ra­schen­den No­mi­nie­rung von Kanz­ler­kan­di­dat Mar­tin Schulz be­gon­ne­ne ra­pi­de Auf­wärts­trend der SPD von Dau­er sein wird. Der Pas­sau­er Po­li­tik­wis­sen­schaft­ler Pro­fes­sor Hein­rich Ober­reu­ter fühlt sich an die Spit­zen­kan­di­da­tur von Chris­ti­an Ude zur Land­tags­wahl 2013 er­in­nert. Ge­gen­über un­se­rer Zei­tung sag­te er, da­mals ha­be es nach der No­mi­nie­rung eben­falls kurz­fris­tig ei­ne gro­ße Mo­bi­li­sie­rung für die baye­ri­sche SPD ge­ge­ben. Aus die­sem „Tsu­na­mi“sei ein Jahr spä­ter an der Wahl­ur­ne aber ein „nor­ma­les Bäch­lein“ge­wor­den.

Wenn der Bun­des­tag be­reits am kom­men­den Sonn­tag ge­wählt wür­de, kä­men Grü­ne und Lin­ke laut For­sa auf je­weils acht Pro­zent, die AfD auf zehn. Für ein rot-rot-grü­nes Bünd­nis wür­de das nicht rei­chen. Die FDP (fünf Pro­zent) muss wei­ter um die Rück­kehr ins Par­la­ment ban­gen. Ei­nen Hin­ter­grund zu den Um­fra­gen le­sen Sie auf Po­li­tik.

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