München haf­tet nicht für Flie­ger­bom­ben­schä­den

Donauwoerther Zeitung - - Bayern -

Die Stadt München muss we­gen der Spren­gung der Schwabinger Flie­ger­bom­be im Jahr 2012 kei­nen Scha­den­er­satz zah­len. Das hat das Land­ge­richt München I ent­schie­den. Ei­ne Ver­si­che­rung hat­te mehr als 400 000 Eu­ro von der Stadt ver­langt, die sie an ih­re Kun­den – ei­ne Bou­tique und ein Ton­stu­dio – aus­ge­zahlt hat­te. Die Stadt war nach An­ga­ben ei­nes Ge­richts­spre­chers aber der fal­sche An­trags­geg­ner. Für den Kampf­mit­tel­räum­dienst sei der Frei­staat Bay­ern zu­stän­dig. Die Schwabinger Flie­ger­bom­be war im Au­gust 2012 bei Bau­ar­bei­ten auf dem Ge­län­de der ehe­ma­li­gen Kult­knei­pe Schwabinger 7 ge­fun­den wor­den. Der Blind­gän­ger muss­te ge­sprengt wer­den, durch die Ex­plo­si­on wur­den ei­ni­ge Häu­ser be­schä­digt.

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