Was am heu­ti­gen Jah­res­tag pas­siert

Donauwoerther Zeitung - - Die Dritte Seite -

Am Jah­res­tag des Un­glücks wird es am Abend ei­ne öku­me­ni­sche An dacht ge­ben, zu der un­ter an­de­rem Stadt­spit­ze, Op­fer und Ex Feu­er wehr­chef Wolf­ram Höf­ler kom­men.

Die Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr wer­den schon am Vor­mit­tag an die Ka­ta­stro­phe er­in­nert. Um 6.52 Uhr, ge­nau zu dem Zeit­punkt, an dem da­mals der Alarm los­ging, be­kom­men die Hel­fer ei­ne Text­nach­richt auf ih­re Han­dys ge­schickt. „In Ge­den­ken an die Op­fer beim Ein­satz Zug ge gen Zug und mit Dank an al­le Kol­le gen“ist dar­in zu le­sen. „Es ist un­ser Ge­den­kalarm“, sagt Wolf­ram Höf­ler. Be­reits im Ok­to­ber wur­de ein Denk

mal ein­ge­weiht, das an die Op­fer er­in­nern soll. Es stammt von Franz Fer di­nand Wör­le, ei­nem Bild­hau­er aus Gra­fing bei München. Die Skulp­tur ist et­wa drei Me­ter hoch, aus Ei­sen und soll ei­nem Bahn­gleis äh­neln. Sie steht al­ler­dings nicht an der ei­gent­li­chen Un­fall­stel­le, son­dern auf ei­ner Wie­se zwi­schen Ro­sen­hei­mer Stra­ße und Bahn­gleis in der Nä­he der Mang­fall brü­cke. (sast, dpa)

Fo­to: Do­bel, dpa

Re­den statt ver­drän­gen: Ex Feu­er­wehr chef Wolf­ram Höf­ler.

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