We­ni­ger Kin­der­geld für EU Aus­län­der

Neu­er Vor­stoß der Bun­des­re­gie­rung

Donauwoerther Zeitung - - Erste Seite -

Ber­lin In Deutsch­land le­ben­de EUAus­län­der, de­ren Nach­wuchs im Hei­mat­land ge­blie­ben ist, sol­len weit we­ni­ger Kin­der­geld er­hal­ten als bis­her. Das geht aus Eck­punk­ten für ei­nen Ge­setz­ent­wurf des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums her­vor. Bis­her gibt es das vol­le Kin­der­geld. Nach den Vor­stel­lun­gen von Fi­nanz­mi­nis­ter Schäu­b­le, der da­bei von SPD-Chef Ga­b­ri­el und So­zi­al­mi­nis­te­rin Nah­les (SPD) un­ter­stützt wird, soll sich die Hö­he künf­tig an den tat­säch­li­chen Le­bens­hal­tungs­kos­ten des Lan­des ori­en­tie­ren, in dem das Kind lebt. Da­zu müss­te al­ler­dings vor­her das Eu­ro­pa­recht ent­spre­chend ge­än­dert wer­den. Ber­lin pocht des­halb auf ei­ne ent­spre­chen­de Initia­ti­ve Brüs­sels.

Mit der Neu­re­ge­lung wür­de der deut­sche Staat rund 159 Mil­lio­nen Eu­ro pro Jahr ein­spa­ren. Zu­letzt gab es nach An­ga­ben des Fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums 184 655 Fäl­le nicht in Deutsch­land le­ben­der Kin­der von EU-Aus­län­dern, für die Kin­der­geld aus­be­zahlt wird. Da­zu der Kom­men tar und mehr auf Po­li­tik.

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