Vom Wert des Men­schen

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zum Kom­men­tar „Ein Mensch ist kei­ne zehn Mil­lio­nen wert“von Ste­fan Stahl (Wirt­schaft) vom 8. Fe­bru­ar: Der Aus­sa­ge von Ste­fan Stahl, dass ein Mensch kei­ne zehn Mil­lio­nen wert sei, muss ich ent­schie­den wi­der­spre­chen. Selbst­ver­ständ­lich ist ein Mensch – je­der Mensch – sehr viel mehr wert. Ob al­ler­dings die Ar­beits­leis­tung ei­nes Ein­zel­nen in die­ser Hö­he ver­gü­tet wer­den muss, möch­te ich doch stark be­zwei­feln. Wenn man das 1000-Fa­che des zur­zeit gül­ti­gen Min­dest­lohns von 8,84 Eu­ro auf ein Jahr hoch­rech­net, kommt man auf ca. 1,7 Mil­lio­nen. Auf die­sem Ni­veau soll­te der Staat ei­ne Ober­gren­ze ein­zie­hen und mit ei­nem Fak­tor an den Min­dest­lohn kop­peln. Da­mit könn­te man ei­nen Schritt zu ei­ner ge­rech­te­ren Ent­loh­nung am un­te­ren und obe­ren En­de der Ska­la ma­chen. Erich Rie­der, Wem­ding

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