Er­do­gan: Re­fe­ren­dum wird mit To­des­stra­fe ver­knüpft

Donauwoerther Zeitung - - Politik -

Der tür­ki­sche Staats­chef Re­cep Tay­yip Er­do­gan hat ei­ne Zu­stim­mung zu sei­nem Prä­si­di­al­sys­tem bei ei­ner Volks­ab­stim­mung am 16. April mit der To­des­stra­fe ver­knüpft. „So Gott will, wird der 16. April ein Si­gnal für die­se Sa­che sein“, sag­te Er­do­gan zu Ru­fen nach der Wie­der­ein­füh­rung der To­des­stra­fe bei ei­nem Auf­tritt in Istan­bul am Frei­tag. „Das En­de de­rer, die mei­nen Sol­da­ten, mei­nen Po­li­zis­ten, mei­nen Dorf­schüt­zer, mei­nen Bür­ger zum Mär­ty­rer ma­chen, ist ge­nau, wie Ihr sagt, die To­des­stra­fe.“Der Prä­si­dent füg­te hin­zu: „Wie könn­ten wir das Blut mei­nes Sol­da­ten, mei­nes Po­li­zis­ten un­ge­rächt las­sen? Des­halb ,Ja‘ am 16. April.“

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