Böh­mer­mann Ge­dicht bleibt in Tei­len ver­bo­ten

Donauwoerther Zeitung - - Politik -

Nach der weit­ge­hen­den Nie­der­la­ge Jan Böh­mer­manns im Rechts­streit um sein Schmäh­ge­dicht über den tür­ki­schen Prä­si­den­ten Re­cep Tay­yip Er­do­gan wird der Sa­ti­ri­ker das Ur­teil an­fech­ten. „Wie be­reits an­ge­kün­digt, wer­den wir ge­gen die­ses Ur­teil Be­ru­fung ein­le­gen“, er­klär­te Böh­mer­manns An­walt Chris­ti­an Schertz. Das Ham­bur­ger Land­ge­richt ha­be die Kunst­frei­heit bei sei­nem Be­schluss „nicht hin­rei­chend be­rück­sich­tigt“. Das Land­ge­richt hat­te zu­vor sei­ne ei­ge­ne Ent­schei­dung aus ei­nem frü­he­ren Eil­ver­fah­ren be­kräf­tigt. Böh­mer­mann bleibt es da­mit wei­ter un­ter­sagt, ent­schei­den­de Pas­sa­gen aus dem im März 2016 in der ZDFSen­dung „Neo Ma­ga­zin Roy­al“vor­ge­tra­ge­nen Schmäh­ge­dicht zu wie­der­ho­len. Le­dig­lich ei­ni­ge we­ni­ger strit­ti­ge Be­stand­tei­le nah­men die Rich­ter aus. Er­do­gans An­walt Micha­el-Hu­ber­tus von Spren­ger be­grüß­te das Ur­teil. (afp)

Fo­to: dpa

Jan Böh­mer­mann – Tei­le sei­nes Schmäh ge­dichts blei­ben ver­bo­ten.

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