Län­der wol­len NPD Geld­hahn zu­dre­hen

Ein­stim­mi­ger Be­schluss im Bun­des­rat

Donauwoerther Zeitung - - Politik -

Ber­lin Der Bun­des­rat drängt dar­auf, die rechts­ex­tre­me NPD und an­de­re ver­fas­sungs­feind­li­che Par­tei­en von der staat­li­chen Par­tei­en­fi­nan­zie­rung aus­zu­schlie­ßen. Ei­ne ent­spre­chen­de Ent­schlie­ßung ver­ab­schie­de­te die Län­der­kam­mer am Frei­tag. Hin­ter­grund ist die Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts vom Ja­nu­ar, die NPD nicht zu ver­bie­ten.

Die Rich­ter hat­ten bei ih­rer Ent­schei­dung an­ge­deu­tet, dass die NPD von der staat­li­chen Fi­nan­zie­rung aus­ge­schlos­sen wer­den könn­te. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ha­be kei­ne Zwei­fel an der Ver­fas­sungs­feind­lich­keit der NPD ge­las­sen, be­tont der Bun­des­rat in sei­ner Ent­schlie­ßung. Das Ge­richt hät­te le­dig­lich deut­lich ge­macht, dass die Par­tei nicht über das Po­ten­zi­al ver­fü­ge, das Vor­aus­set­zung für ein Ver­bot wä­re. Ei­ne Par­tei, die die Men­schen­wür­de und frei­heit­li­che Grund­ord­nung miss­ach­te, dür­fe kei­ne staat­li­chen Gel­der er­hal­ten, sag­te die Prä­si­den­tin des Bun­des­rats, die rhein­land­pfäl­zi­sche Mi­nis­ter­prä­si­den­tin Ma­lu Drey­er (SPD). (afp)

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