Sor­gen um An­ge­hö­ri­ge rich­tig ein­ord­nen

Donauwoerther Zeitung - - Gesundheit -

ist der Part­ner gut an­ge­kom­men? Und hat das Kind nur Hus­ten – oder wo­mög­lich ei­ne Lun­gen­ent­zün­dung? Sor­gen um na­he An­ge­hö­ri­ge ken­nen die meis­ten Men­schen. Aber wie viel Angst ist nor­mal? Und wann wird aus be­rech­tig­ter Sor­ge ei­ne Angst­stö­rung? „Von ganz nor­ma­len Sor­gen kann man sich dis­tan­zie­ren“, er­klärt Co­ra We­ber, Chef­ärz­tin Psy­cho­so­ma­tik an der Ber­li­ner Park-Kli­nik So­phie Char­lot­te. Das heißt, es ge­lingt dem Be­trof­fe­nen, auch mal an et­was an­de­res zu den­ken. „Ist die Denk- und Ar­beits­fä­hig­keit ein­ge­schränkt, weil die Ge­dan­ken um nichts an­de­res mehr krei­sen, könn­te ei­ne Angst­stö­rung vor­lie­gen.“Ent­schei­dend sei auch, wie an­ge­bracht die Sor­ge ist: Wenn ein na­her An­ge­hö­ri­ger schwer er­krankt, ist es na­tür­lich nor­mal, stän­dig dar­an zu den­ken. Hat das Kind aber nur Schnup­fen, soll­te sich Hil­fe su­chen, wer des­halb gleich um das Le­ben des Kin­des fürch­tet.

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