Knapp vier Mil­lio­nen für die Klär­an­la­ge?

Pro­jekt Wei­ter­hin ist Ge­duld ge­fragt. Jetzt muss mit den Be­hör­den ge­spro­chen wer­den

Donauwoerther Zeitung - - An Donau, Lech Und Schmutter | Große Kreisstadt -

Obern­dorf Ge­duld ist wei­ter­hin beim vi­el­leicht größ­ten Pro­jekt ge­fragt, das Obern­dorf in den nächs­ten Jah­ren zu stem­men hat: der Klär­an­la­ge. Aber im­mer­hin scheint es in klei­nen Schrit­ten vor­an zu ge­hen. Im­mer wie­der hat sich der Ge­mein­de­rat in der letz­ten Zeit mit dem Thema be­schäf­tigt. Jetzt prä­sen­tier­te ihm Pro­jekt­pla­ner Ma­rio Bitsch ei­ne ers­te Vor­pla­nung.

Der In­ge­nieur aus Pforz­heim hat­te ver­schie­de­ne Va­ri­an­ten ge­prüft. Da­bei wur­de deut­lich: Es kommt ei­gent­lich nur ei­ne her­kömm­li­che Klär­an­la­ge in Fra­ge.

Jetzt ist das Was­ser­wirt­schafts­amt am Zug

„Son­der­ver­fah­ren sol­len aber zu­läs­sig sein“, er­klärt da­zu Bür­ger­meis­ter Hubert Eber­le. Der Ge­mein­de­rat war sich ei­nig, dass die Maß­nah­me so ge­baut wer­den soll, „dass dann al­les auf dem tech­nisch neu­es­ten Le­vel sein wird“. Auch So­lar­mo­du­le sol­len zum Ein­satz kom­men.

Jetzt sind das Was­ser­wirt­schafts­und das Land­rats­amt am Zug: Mit den Sach­be­ar­bei­ten der Be­hör­den will sich Eber­le An­fang März ver­stän­di­gen, um dann ei­nen Ent­wurfs­und wo­mög­lich par­al­lel auch ei­nen Ge­neh­mi­gungs­plan zu er­stel­len. Man sei nach wie vor op­ti­mis­tisch, das Pro­jekt „bis zum Som­mer“ge­neh­migt zu be­kom­men, um im Spät­herbst mit der Aus­schrei­bung zu be­gin­nen. Eber­le hofft, dass im Früh­jahr 2018 die Bag­ger auf­fah­ren kön­nen und die neue Klär­an­la­ge im ers­ten Halb­jahr 2019 dann ih­ren Be­trieb auf­neh­men kann.

Den Haus­halt der Lech­ge­mein­de wird die Bau­maß­nah­me stark be­las­ten.

Die Kos­ten wur­den vom Pro­jekt­lei­ter mit 3,8 Mil­lio­nen Eu­ro er­rech­net. Mög­li­che Zu­schüs­se sind in die­ser Sum­me noch nicht be­rück­sich­tigt. (bih)

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