Im Not­fall sol­len Ehe­gat­ten au­to­ma­tisch ent­schei­den

Donauwoerther Zeitung - - Politik -

Ehe­leu­te sol­len nach ei­nem Ka­bi­netts­be­schluss künf­tig leich­ter als bis­her für den Part­ner Ent­schei­dun­gen über me­di­zi­ni­sche Be­hand­lun­gen tref­fen kön­nen. Da­mit könn­ten sie Un­ter­su­chun­gen, Be­hand­lun­gen und Ope­ra­tio­nen zu­stim­men oder sie ab­leh­nen, „wenn der an­de­re Ehe­gat­te auf­grund ei­ner psy­chi­schen Er­kran­kung oder ei­ner kör­per­li­chen, geis­ti­gen oder see­li­schen Be­hin­de­rung die­se An­ge­le­gen­hei­ten nicht be­sor­gen kann“. Aus­ge­schlos­sen sind Fäl­le, in de­nen die Ehe­leu­te ge­trennt le­ben oder der Part­ner je­mand an­de­ren be­voll­mäch­tigt hat. (afp)

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