Chur­chill glaub­te an Au­ßer­ir­di­sche

Donauwoerther Zeitung - - Panorama -

Der frü­he­re bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­ter Wins­ton Chur­chill hielt Le­ben auch auf dem Mars und der Ve­nus für mög­lich – und sah ei­ne Rei­se zum Mond vor­aus. Und das Jahr­zehn­te be­vor Neil Arm­strong am 21. Ju­li 1969 als ers­ter Mensch den Mond be­trat. In ei­nem elf Sei­ten lan­gen Ar­ti­kel, den Chur­chill im Jahr 1939 ver­fasst ha­ben soll, schrieb der Po­li­ti­ker und spä­te­re Li­te­ra­tur­no­bel­preis­trä­ger: „Ei­nes Tages, vi­el­leicht so­gar in nicht all­zu fer­ner Zu­kunft, wird es mög­lich sein, zum Mond zu rei­sen, oder so­gar zur Ve­nus und zum Mars.“Der Astro­phy­si­ker Ma­rio Li­vio be­rich­tet da­von in der Zeit­schrift Na­tu­re.

Chur­chills Ar­ti­kel, der mög­li­cher­wei­se zur Ver­öf­fent­li­chung in ei­ner Zei­tung ge­dacht war, wur­de im Chur­chill-Mu­se­um in Ful­ton im US-Bun­des­staat Mis­sou­ri wie­der­ent­deckt; Li­vio durf­te ihn un­ter­su­chen. Chur­chill schrieb vie­le po­pu­lär­wis­sen­schaft­li­che Ar­ti­kel – auch um sei­nen kost­spie­li­gen Le­bens­wan­del zu fi­nan­zie­ren, be­rich­te­te die Zei­tung The Guar­di­an. Der lei­den­schaft­li­che Zi­gar­ren­rau­cher, der von 1874 bis 1965 leb­te, zählt zu den be­deu­tends­ten Staats­män­nern des 20. Jahr­hun­derts; er wur­de 1940 Pre­mier.

Wins­ton Chur­chill

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.