So wäscht und bün ein Hemd

Donauwoerther Zeitung - - Titel-Thema -

Bü­gel Ex­per­tin Na­ta­scha Tipps für den rich­ti­gen U Hem­den. Die Ober­baye­ri Aschau Bü­gel Se­mi­na­re.

● „Ei­ne gu­te Vor­be­rei­tun hal­be Bü­gel­ar­beit“, sagt lis­tin zu ih­ren Schü­lern. H man bei 30 bis 40 Grad i ge­leicht oder Fein­wäsc ge­ben, al­so nicht zu stark Für wei­ße Hem­den wird mit­tel, für bun­te flüs­si­ges wasch­mit­tel an­ge­ra­ten.

● Nach dem Wa­schen ist die Hem­den für et­wa zwei den Trock­ner (Schon­pro ben. So „ent­spannt“das Na­tür­lich kön­nen die Hem rekt auf den Klei­der­bü­gel nen auf­ge­hängt wer­den.

● Beim Bügeln rät Na­tas mit dem Kra­gen zu be­gi

Hemd mit der In­nen­sei­te des Kra­gens auf das Bü­gel­brett le­gen und von der Kra­gen­spit­ze zur Mit­te fah­ren, um kei­ne Fal­ten ein­zu­bü­geln. An­schlie­ßend das Hemd wen­den und eben­so die Kra ge­n­au­ßen­sei­te bügeln.

● Nun kom­men die Man­schet­ten dran. Die Knöp­fe öff­nen. Die In­nen­sei­te von au­ßen nach in­nen bügeln und dann die Au­ßen­sei­te der Man­schet­ten.

● Jetzt die Är­mel zu­nächst mit der Rück­sei­te auf das Bü­gel­brett le­gen. Von der Är­mel­mit­te zu den Man­schet­ten bügeln und dann in die ent­ge­gen­ge­setz­te Rich­tung. Da­nach die Vor­der­sei­te der Är­mel glät­ten. Und noch ein Trick: Wer es sich ein­fa­cher ma­chen will, kann auch zu ei­nem Är­mel­bü­gel­brett grei­fen.

● Die Zeit für den Hem­den­sat­tel ist ge­kom­men. Der obe­re Rü­cken und Schul­ter­be­reich zwi­schen Kra­gen und quer ver­lau­fen­der Rü­cken­naht wird als Sat­tel des Hem­des be­zeich­net. Der Part gilt als Her­aus­for­de­rung. Doch auch die­ser Hem­den­teil ist in den Griff zu be­kom­men: Das Hemd mit dem Rü­cken­teil über die Run­dung des Bü gel­bretts zie­hen. Dann das Hemd links und rechts an den Kreu­zungs­punk ten von Rü­cken und Arm­loch­naht fas­sen und leicht nach oben zie­hen, so, dass der Sat­tel und der un­te­re Rü cken­be­reich je­weils „sau­ber nach un­ten weg­klap­pen“. Da­nach lässt sich der Sat­tel ein­fach und schnell glatt bügeln.

● Die Rück­sei­te steht jetzt an. Da der obe­re Rü­cken­be­reich, der Hemd­sat tel, ja be­reits ge­glät­tet wur­de, muss man nach oben hin nur noch bis zur Rü­cken­naht bügeln. So blei­ben noch die seit­li­chen Par­ti­en im Be­reich der Naht, die an die Hem­den­vor­der­sei­te an grenzt.

● Wenn die Knopf­leis­te an­steht, ist Fein­ge­fühl des Bü­gelei­sen Pi­lo­ten ge­fragt. Al­so das Hemd von links auf das Bü­gel­brett le­gen und die Rück sei­te der Knopf­leis­te vor­sich­tig glät­ten. Das spart Zeit und ist die be­que­me­re Me­tho­de, zu­mal Knöp­fe grund­sätz­lich nicht über­bü­gelt wer­den soll­ten. Wer noch Zeit hat, kann die Knopf­leis­te auch von au­ßen bügeln. Aber nur zwi­schen die Knöp­fe fah­ren!

● Zu­letzt steht die Vor­der­sei­te an. Die Knopf­leis­te et­was wei­ter auf das Bü gel­brett zie­hen, so, dass die ge­sam­te Vor­der­sei­te des Hem­des vor ei­nem liegt. Nun stück­chen­wei­se al­le noch un ge­bü­gel­ten Be­rei­che be­ar­bei­ten. Müs­sen auch Ta­schen ge­glät­tet wer­den. Die­se von den Rän­dern zur Mit­te bü geln, um Fal­ten zu ver­mei­den. Dann müss­te das Hemd schön und vor al lem weit­ge­hend fal­ten­frei sein. (sts)

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