Ver­tei­di­ger: We­nig Ge­fahr durch „Old­school So­cie­ty“

Donauwoerther Zeitung - - Bayern -

Im Münch­ner Terrorprozess ge­gen die rechts­ex­tre­me „Old­school So­cie­ty“hat die Ver­tei­di­gung die Ge­fähr­lich­keit der Grup­pie­rung in­fra­ge ge­stellt. Die An­ge­klag­ten sei­en al­les kei­ne Wai­sen­kna­ben, aber über all­ge­mei­nes Ge­re­de sei­en sie nicht hin­aus­ge­kom­men, be­ton­te Rechts­an­walt Micha­el Ro­sen­thal in sei­nem Plä­doy­er vor dem Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen. Der Ju­rist ver­tritt den 58-jäh­ri­gen Ex-Prä­si­den­ten der Grup­pie­rung. Dem Ma­ler aus Augs­burg so­wie drei Mit­an­ge­klag­ten aus Nord­rhein-West­fa­len und Sach­sen wird die Bil­dung ei­ner ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung an­ge­las­tet, die An­schlä­ge auf Asyl­be­wer­ber­un­ter­künf­te ver­üben woll­te. Die Bun­des­an­walt­schaft for­dert des­halb Haft­stra­fen zwi­schen vier­ein­halb und sie­ben Jah­ren. Die Ver­tei­di­ger zwei­feln ins­be­son­de­re den Ter­ro­ras­pekt an. Ein Vor­satz, mit An­schlä­gen Men­schen tö­ten zu wol­len, sei nicht nach­weis­bar.

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