SPD macht Druck bei Ge­halts­ober­gren­ze

Donauwoerther Zeitung - - Wirtschaft -

Die SPD will die Be­gren­zung von Ma­na­ger­ge­häl­tern vor­an­brin­gen. „Maß und Mit­te müs­sen auch in den Vor­stands­eta­gen wie­der Ein­zug hal­ten“, sag­te SPD-Frak­ti­ons­chef Tho­mas Op­per­mann bei der Vor­stel­lung ei­nes Ge­setz­ent­wurfs der So­zi­al­de­mo­kra­ten. Bei der Uni­on stieß die­ser al­ler­dings auf Kri­tik, sie will sich auf mehr Trans­pa­renz bei der Fest­set­zung der Spit­zen­be­zü­ge be­schrän­ken. Die Plä­ne der SPD se­hen un­ter an­de­rem vor, dass Ak­ti­en­ge­sell­schaf­ten und ver­gleich­ba­re Ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten den va­ria­blen Teil des Ma­na­ger­ge­halts nur noch bis 500 000 Eu­ro im Jahr steu­er­lich ab­set­zen kön­nen. Bei Ru­he­ge­häl­tern soll die Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze der Ren­ten­ver­si­che­rung als Ober­gren­ze für die Ab­setz­bar­keit gel­ten. Die Un­ter­neh­men könn­ten dem­nach zwar hö­he­re Ver­gü­tun­gen zah­len, die­se wür­den dann aber nicht mehr über den Steu­er­ab­zug „von der All­ge­mein­heit mit­fi­nan­ziert“, heißt es in der Be­grün­dung zu dem Ent­wurf. (afp)

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