Der gro­ße Ka­mel­le Obst­test

Wir ver­glei­chen Äp­fel mit Bir­nen

Donauwoerther Zeitung - - Wochenend Journal -

Der Ap­fel der Sor­te „Horst“schmeckt süß-sau­er. Sei­ne Scha­le wech­selt oft die Far­be. Sieht er reif aus, ist er es oft noch nicht. Wirkt er faul, er­weist er sich da­ge­gen oft als noch ge­nieß­bar. Hält sich ewig am Baum, fällt nicht von selbst. In sei­nem Ge­häu­se ste­cken vie­le Ker­ne. Die Sor­te „Horst“ge­deiht nur in Bay­ern. Frei­land­ver­su­che wie in Ber­lin muss­ten ab­ge­bro­chen wer­den – die Bäu­me wur­zel­ten dort nicht. Die Bir­ne der Sor­te „Sö­der“ist die be­kann­tes­te un­ter den früh­rei­fen frän­ki­schen Ar­ten. Ih­re Form ist an­schmieg­sam. Ei­ne ech­te „Sö­der“er­kennt man an der aal­glat­ten Scha­le, die je nach Wind­ver­hält­nis­sen ei­ne an­de­re Schat­tie­rung an­nimmt. Weil die­se Bir­ne im­mer nach dem Licht strebt, ist ihr Frucht­fleisch ge­schmei­dig. Ei­ne „Sö­der“schmeckt säu­er­lich bis scharf bren­nend, wes­halb sie roh als fast un­ge­nieß­bar gilt.

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