Die Fe­in­staub­pro­ble­ma­tik

Donauwoerther Zeitung - - Meinung & Dialog -

Eben­falls da­zu und zu „Wer­den ,Stin­ker‘ aus der Stadt ver­bannt?“(Po­li­tik) vom 23. Fe­bru­ar: War­um wird im­mer nur an klei­nen Ecken ge­flickt und nicht die ge­sam­te Um­welt­pro­ble­ma­tik über­dacht? Ich kann nicht ganz ver­ste­hen, wie das Ein­spa­ren von Die­sel­fahr­zeu­gen die Welt ret­ten soll. Die Pro­ble­ma­tik des Fe­in­staubs ist doch weit um­fang­rei­cher. Es wer­den wei­ter­hin Start­bah­nen für noch mehr Bil­lig­flü­ge ge­baut. Die Viel­flie­ge­rei, das gan­ze Wo­che­n­en­de, auch pri­va­te Ver­gnü­gungs­rund­flü­ge mit Hub­schrau­bern und Flug­zeu­gen, auch gi­gan­ti­sche Kreuz­fahrt­schif­fe, mi­li­tä­ri­sches Auf­rüs­ten und die Aus­wei­tung des Welt­han­dels mit rie­si­gen Con­tai­ner­schif­fen ver­ur­sa­chen sehr viel mehr Koh­len­di­oxid-Aus­stoß als Die­sel­au­tos. Die Mo­to­ren ei­nes Fracht­schif­fes be­nö­ti­gen so viel Treib­stoff, dass ein Die­sel­au­to ein Le­ben lang un­un­ter­bro­chen da­mit fah­ren könn­te. Han­del soll­te nur mit sinn­vol­ler, wich­ti­ger Wa­re be­trie­ben wer­den – und da­mit dras­tisch re­du­ziert! Ina Jar­mer, Holz­hau­sen

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