Ol­laH, iew s’theg?

Donauwoerther Zeitung - - Feuilleton -

Wenn Da­mi­an Imöhl je­man­den be­grüßt, sagt er manch­mal ol­laH. Er könn­te auch Hal­lo sa­gen, aber das wä­re nicht so lus­tig! Denn Da­mi­an Imöhl hat ein be­son­de­res Ta­lent: Er kann flie­ßend rück­wärts spre­chen. Schwie­ri­ge Wör­ter oder gan­ze Sät­ze – das ist ihm egal. Er muss gar nicht lan­ge nach­den­ken, um Wor­te rück­wärts zu sa­gen. „Das kommt bei mir wie aus der Pis­to­le ge­schos­sen“, er­zählt Da­mi­an Imöhl. Er ist 47 Jah­re alt. „thcuarb re­niek sad, tnelaT niE.“Al­so: Ein Ta­lent, das kei­ner braucht. So hat er das Rück­wärts-Spre­chen ein­mal be­zeich­net. Trotz­dem macht es ihn zu et­was Be­son­de­rem. Denn es gibt in Deutsch­land nur sehr we­ni­ge Leu­te, die so et­was gut kön­nen. Ein Ex­per­te sagt: Man muss gut bild­lich den­ken kön­nen. Das heißt: Wer ein Wort rück­wärts aus­spre­chen will, muss es sich zu­erst ge­schrie­ben vor­stel­len. Je ge­nau­er man sich das Wort vor­stel­len kann, des­to leich­ter wird es. ts­bles lam hcod se erei­borP.

Eu­er Team

Fo­to: dpa

Da­mi­an Imöhl hält ei­ne Zei­tung in den Spie­gel. Er kann auch oh­ne die­sen Trick Sät­ze rück­wärts spre­chen.

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